Schlafhygiene und der Einfluss auf die Psyche
Schlafhygiene und der Einfluss auf die Psyche
05.01.2026 117 min
Zusammenfassung & Show Notes
Jedem ist wahrscheinlich bekannt wie wichtig es ist auf die eigenen Schlafzeiten und entsprechende Schlafhygiene zu achten. Genau dieses ist das Thema in der heutigen Episode und es stellt sich mal wieder heraus das unsere Host bescheid wissen was gut für sie währe, dieses heißt aber nicht dass sich daran gehalten wird.
Im Gespräch kann immer wieder mal das Thema Suizid vor. Solltet ihr damit ein Problem haben überspringt diese abschnitte bitte. Hilfe findet 24/7 per Telefon bei der Telefon Seelsorge unter 0800/1110111
Für die Episoden des "Im Affekt BiPolar" liegen vollständige Transkripte mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor. Bitte beachten: dieses Transkript wurde jeweils automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegen gelesen oder korrigiert. Das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort.
Hosts
- Josie (Instagram)
- Kai "Dany" Preston (Mastodon | Amazon | Instagram | Bluesky | Website)
Im Gespräch kann immer wieder mal das Thema Suizid vor. Solltet ihr damit ein Problem haben überspringt diese abschnitte bitte. Hilfe findet 24/7 per Telefon bei der Telefon Seelsorge unter 0800/1110111
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Hosts
- Josie (Instagram)
- Kai "Dany" Preston (Mastodon | Amazon | Instagram | Bluesky | Website)
Kontaktadresse
mail@im-affekt-bipolar.de
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Shownotes
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Musik im Podcast
- Intro: "Bad Ideas" (Clean) von Kevin MacLeod (incomptech.com)
- Outro: "Cheery Monday" von Kevin MacLeod (incomptech.com)
- Intro: "Bad Ideas" (Clean) von Kevin MacLeod (incomptech.com)
- Outro: "Cheery Monday" von Kevin MacLeod (incomptech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Transkript
Halli, hallo, hallöle zum Podcast im Affekt Bipolar. Was lachst du denn jetzt über meine Antwort?
Über dein Halli, hallo, hallöle. Es zieht sich hier.
Magst du es nicht?
Doch, ich abyssere mich nur, weil du sagst im Normalfall nicht.
Oder wenn wir es sehen, sagst du nicht Halli, hallo, hallöle.
Ist deine Aufnahme Startbegrüßung?
Nee, nicht unbedingt. Aber Halli, hallo, hallöle sage ich öfters mal.
Ah, dann nur nicht, wenn ich dich sehe.
Dann war es jetzt das erste Mal.
Also wer so schön mit Halli, Hallo, Hallöle begrüßt, das ist unsere Josy.
Achso, ja genau, ich bin die Josy. Und mir gegenüber sitzt der Kai. Der Kai.
Hallo. Oh, sie weiß nicht, wie ich bin. Sie begrüßt mich so freudig.
Aber… Nee, ich weiß schon, dass du Kai heißt oder Danny oder Kai Danny oder…
Du hast heute wieder dein Hulk-Shirt anpassen.
Ne? Mein Hulk-Pulli.
Ja, tatsächlich, mit dem laufe ich. Ich muss Wäsche waschen.
Achso. Ich dachte, das ist deine, je nach Phase, brauchst du den Haltpulli.
Ach so, ja, manchmal, also je nach
Phase. Kleidung spielt tatsächlich eine wichtige Rolle in meinem Leben.
Und je nach Phase oder je nachdem, wie ich gelaunt bin oder drauf bin,
brauche ich manchmal andere Dinge. Und es tut mir dann tatsächlich auch gut.
Okay.
Also, ja, es tut auch der Seele gut.
Hast du dann dein cozy Kuschelmuschel-Dingsbums?
Ja, it's me time, T-Shirt und so Sachen.
Also wenn ich Sport mache im Badminton, da habe ich auch immer ganz lustige
T-Shirts an, da werde ich immer drauf angesprochen.
Wenn so eine Katze, eine weiße Katze von einer anderen Katze tätowiert wird
mit schwarzen Streifen, so was zum Beispiel.
Oder so ein Hamster im Panzer sitzt mit einem Militärhut und Zigarette raucht.
Du bist also ein Freund von witzigen T-Shirts. Bist du da am Bestellen immer oder am Selbermachen?
Nee, selber machen, nicht am Bestellen online.
Ja, bei wem denn? Es gibt ja verschiedene. Wer ist denn dein Go-To-Tisch?
Ja, Lala Miese heißt das.
Glaube ich. Okay, das sagt mir nichts, aber es gibt ja verschiedene,
die witzigen T-Shirts. Wir haben echt sehr.
Sehr witzige T-Shirts, vor allem sehr kunstvoll gestaltete T-Shirts.
Ich habe ein T-Shirt, das sieht halt, oder zwei T-Shirts, die sehen aus wie so ein Gemälde.
Und bei dem einen T-Shirt springt der Jesus, also Jesus, mit einem Basketball
in der Hand hoch auf den Basketballkorb und unter ihm ist halt der See oder
Wasser und Fluss und ein Krokodil halt.
Und das sieht schon ziemlich cool aus. Dafür habe ich schon ziemlich viele Komplimente bekommen.
Und die sind ja dann auch ein bisschen weiter, die T-Shirts.
Also ich gucke so, dass ich die weiter halt mir hole, dass es nicht so eng ist,
dass es angenehm ist, dann im Sommer damit halt auch rumzulaufen.
Ich habe es gehört. Wie heißt die Seite nochmal?
Lala Miese.
Lala Miese. Geht da hin, lasst uns Liebe da. Die Josie hat es empfohlen.
Wir kriegen kein Geld, es war also keine Werbung.
Kein. Hashtag no Werbung.
No ads. Aber witzige T-Shirts, es gibt ja verschiedene Anbieter.
Mir fällt natürlich jetzt keiner mehr ein, aber...
Ja, und die sind halt auch, also da gibt es ja auch Rabatte und so und so für
so ein T-Shirt 20 bis 25 Euro geht eigentlich schon. Und die halten sich auch ganz gut.
Ich habe einen, ich weiß einfach gerade nicht, wie er heißt,
aber der schickt mir auch regelmäßig, weil wenn irgendwas aus dem Programm rausgeht.
Also die haben ja immer so ein laufendes Programm, es kommt was Neues rein,
es geht was Altes raus und dann kriege ich, keine Ahnung wie oft,
eine E-Mail. Hier, jetzt, letzte Chance.
Ja, die kriegt man ja gefühlt einmal in der Woche, oder?
Die findet noch öfters. Und dann denke ich immer, weg mit, ich lösche die E-Mails,
weil was soll ich denn mit tausend von T-Shirts?
Das stimmt, ja. Also ich lösche, also ich kriege auch viel Spam,
aber dann denke ich mir, ich könnte den ja auch abbestellen, den Newsletter.
Spam ist es ja nicht, du hast es ja geordert.
Ja, ich könnte diese Info-Mail auch abbestellen, aber dann denke ich,
ach, vielleicht habe ich nochmal Lust, T-Shirts zu kaufen oder man vergisst
dann so schnell wieder, wie es heißt.
Ich war jetzt eh erstaunt, dass ich das jetzt wusste, wie es heißt.
Also das Ding ist ja immer, Löcher geht ja schneller als Abbesteller.
Aber natürlich auf die Summe würde natürlich Abbesteller viel mehr Sinn machen,
aber damit, wo ich davor sitze, ist es entfernen, entfernen, entfernen, zack.
fertig, dann ist es viel weniger Aufwand und dann denke ich mal,
bis ich jetzt da draufklicke, weil gut, wahrscheinlich ist ja eh nur ein Link,
aber selbst da habe ich keinen Bock drauf. Da musst du doch irgendwas bestätigen.
Da habe ich ja entfernen, viel schneller geklickt. Natürlich mache ich das dafür
dreimal die Woche oder fünfmal die Woche.
Ja, also sehr zeiteffizient ist es nicht.
Aber für den Moment ist es sehr Zeit. Also es ist auf jeden Fall zeitlich gerechnet.
Da habe ich locker zwei Sekunden gespart oder drei.
Fühlst du dich eigentlich auch dann immer so wichtig, wenn du E-Mails bekommst?
Nein, gar nicht.
Nicht?
Nein, weil 99 Prozent ist ja eh, dass ich einfach lösche.
Also niemand schreibt ja mehr E-Mails. Und wenn, dann muss man sich rumärgern.
Dann sind es irgendwelche geschäftliche oder privatgeschäftliche Dinge,
wo man sich nur rumärgern muss. Daher.
Also ich habe jetzt per E-Mail schon noch einiges Organisatorisches für den
Umzug erledigen können.
Ja, aber das sind ja dann auch privatgeschäftliche Dinge, oder?
Ja.
Das sag ich ja, das ist ja doch aber schon. Mit wem schreibst du denn noch E-Mails?
Also meine Frau und ich kommunizieren über WhatsApp und eigentlich jeder kommuniziert
über irgendwelche Messenger.
Ja.
Was ja einfach viel schneller geht.
Ja gut, ich bewerbe mich ja jetzt sehr viel, das geht alles über E-Mails.
Okay, das ist natürlich auch wieder so ein privatgeschäftliches Gedings, ja.
Aber, ja gut, ja. Auf der Arbeit kriegt man dann sonst immer sehr viele E-Mails,
die dann wichtig wären zum Abarbeiten.
Oder auch nicht wichtig sind.
Kannst du das unterscheiden?
Na klar. 90 Prozent sind Müll.
Hast du?
Also gut, weil unser Ticketsystem und so weiter meldet ja dann immer Dinge,
wenn sich irgendwas ändert an deinem Ticket.
Aber es ist ja nicht mein Ticket, sondern ich habe nur in diesem Ticket was gearbeitet.
Aber da wir im Schichtbetrieb sind, hast du ja keine persönlichen Tickets,
sondern wir alle bearbeiten die.
und daher ist mir doch völlig egal, was in diesem Ticket passiert ist,
weil ich bin ja dann nicht mehr zuständig, außer es wäre dann etwas zu tun,
aber das würde ich ja mitbekommen, weil ich dann entsprechende Info hätte.
Okay.
Wenn ich irgendwelche Techniker vor Ort fahre müssen oder so weiter,
das kriegt man ja mit. Aber damit bin ich ja, also wir haben halt keine persönlichen
Tickets, die wir bearbeiten.
Verstehe.
Aber wenn du das Ticket eröffnest, bist du natürlich der Ticketinhaber und dann
denkt dieses Ticketsystem, der will doch alles wissen.
Oder guck mal da, der hat schon den Ticket gearbeitet, dann kriegt der auch
alle weiteren Infos und ich bin zwei Wochen nicht da, dann habe ich von ganz
vielen Tickets ganz viele Infos. Ah.
Und ich habe schon einen Filter drin, ich habe da tausend von E-Mails,
die einfach rausgefiltert werden und trotzdem kommen noch Tickets. Also E-Mails durch.
Okay.
Du bist erstmal am Aufräumen.
Hört sich nach einer sehr sinnstiftenden Tätigkeit an.
Ja, morgens erstmal aufgeräumt und dann kann man wieder arbeiten.
Ja.
Daher.
Kenne ich von meinen alten Jobs auch. Erstmal E-Mails checken.
Dann die ganze, jetzt hat, also wir sind ja ein Weltkonzern.
Sprich, wir kommen ja in News aus der ganzen Welt, die mich null interessieren.
Was interessiert mich, was die Kollegen in, was weiß ich, wo für Probleme haben,
betrifft mich gar nicht. Okay.
Jetzt haben wir neue Geschäftshandys bekommen. Das war ein Riesending.
Jetzt habe ich mein altes Handy, das ich nie genutzt habe, abgegeben.
Habe ein neues Handy bekommen, das ich nie nutzen werde.
Ich will nicht wissen, was die Firma dafür bezahlt.
Das ist völliger Quatsch. Warum kriegst du dann ein Diensthandy?
Weil das jeder bekommt bei uns.
Einfach so.
Theoretisch bin ich dann erreichbar, aber wenn ich Feierabend habe,
habe ich Feierabend. Ich nehme
doch kein Diensthandy mit. Wir haben doch nicht mehr 1990 oder sowas.
Das heißt, dieses Handy, ich bin ja dann, wenn ich Arbeit erreiche,
beim Geschäft und daher liegt es halt dann in der Schublade.
Also ich habe es zurückgegeben, dann kommt ja eine Bewertung, es ist wie neu. Ja, klar.
Ich habe es einmal im Monat rausgeholt, weil dann eine E-Mail bekommt,
weil dann eine Security-Software update werden muss, die einen Monat lang nicht benutzt wurde.
Dann habe ich es angeschaltet, dann hat es seine Updates gezogen,
dann habe ich es wieder ausgeschaltet, habe es wieder weggepackt.
Wahrscheinlich war das die Original-Akkuladung noch immer.
Und jetzt wurde es endlich erneuert. War schön, wir haben die neuen Handys bekommen.
Dann haben wir Handys heutzutage keine Ladegeräte mehr dabei.
Ja, nö, kriegst du doch kein Handy mehr mit Ladegerät heutzutage.
Echt? Nö. Wann hast du jetzt mein Handy gekauft?
Also mein Handy ist schon ziemlich alt.
Nächste, weil du kriegst heute keine mehr. Apple hat damit angefangen,
weil sich sagen, jeder hat doch eins. Braucht man immer. Kaufst du dir selbst, wenn du eins brauchst.
Okay.
Also das machen jetzt alle. Also bekommst du ein neues Geschäftshandy.
Dann ist dann nur ein USB-Kabel dabei. Dann heißt es, wie sollen wir die Handys laden?
Dann kommt von der IT, ja steckst du doch an eure Laptops zum Laden.
Dann kam direkt, nee, aus Sicherheitsgründen, dass du keine Handys ans Laptop steckst.
Weil wir dann auch im Hochsicherheitsbereich, ja bei uns, Hochsicherheitsbereich, hallo.
Okay.
Dann saßen alle da, hatten ein Handy, kein Ladegerät mehr, weil du dann das alles abgeheben hast.
Dann kam irgendwann die Info eine Woche später, behaltet die alte Ladegeräte.
Ja, leider kommt die Info drei Wochen zu spät, weil wir haben ja schon getauscht.
Sonst wüssten wir ja gar nicht, dass wir kein Ladegerät mehr haben.
darf mir dieses Kabel, das Ladekett sich nachbestellen? Wir reden hier wirklich
von, das ist so typisches Großkonzern- Dummheit-Geldverbrennung und dann heißt
es, wir haben da zu viel Geld ausgegeben. Jawohl.
Und dann im Gegensatz, vielleicht müsst ihr in Zukunft für den Kaffee bezahlen,
wir haben da zu viel Geld ausgegeben. Jawohl, zum Glück kriege ich keinen Kaffee, ist mir egal.
Okay, das ist traurig.
Ist schon vorgekommen, ich weiß, ein halbes Jahr muss man Kaffee bezahlen.
Und dann verschulden sich ja Leute, die ja dann nicht mehr genug verdienen,
um ihren Kaffee zu bezahlen, weil die hat Unmenge von Kaffee trinken, manche Menschen.
Das ist unglaublich. Und irgendwann wurde es dann wieder eingestellt.
Daher völliger Wahnsinn, einfach mal Skiern einschalten.
Ja, gab es niemanden, der diesen, ich sag mal, Change-Management-Prozess begleitet hat?
Bestimmt irgendwo auf der Welt.
Und sich Gedanken darüber gemacht hat?
Bestimmt irgendwo auf der Welt, weil das ist ja ein weltweites Handling.
Ich will nicht wissen, wie viele Handys da ausgegeben werden.
da wird ja keine Rücksicht auf so eine kleine Abteilung oder so gemacht.
Also wir haben ja auch Leute, die dann unterwegs sind und so weiter,
da macht das vielleicht schon Sinn, aber wir sitzen halt im Büro.
Okay.
Also ich hätte eine Bedarfsanalyse erst mal erstellt.
Ja, weil du so kleinkariert bist, nicht? Weltkonzern, denke, da wird gekauft.
Ja, ich weiß nicht. Einfach nur, um Geld auszugeben, weiß ich nicht.
Das hat ja einen Grund, warum alle Handys bekommen haben auch.
Aber es ist halt dumm, weil wir dürfen sie ja auch so privat gar nicht nutzen.
Und wir haben halt 2025. Wer hat denn heutzutage kein Handy,
das mit einer Flatrate oder entsprechend großem Datenvolumen auch gesegnet ist,
dass man sich da Gedanken machen müsste.
Und du telefonierst doch eh alles auf Flat. Kein Mensch zahlt mehr für Telefoniere.
Ich kenne tatsächlich Leute, die keine Flat haben.
Die telefonieren wahrscheinlich auch nicht viel oder so.
Wahrscheinlich nicht, ja. Aber das ist keine schlaue Idee.
Ich hatte schon ein Geschäftshandy. Das war noch ein Nokia. Du siehst, wie lange das her ist.
Wie lange das her ist. Das heißt, dann hatte ich zwei Handys einstecken,
weil man hat ja mit dem Geschäftshandy telefoniert, weil das war ja kostenlos.
Damals hat ja Telefoniere noch richtig Geld gekostet.
Dann hatte ich mein Privathandy für SMS. Das war doch SMS-Seite.
Und das Geschäftshandy, um zu telefonieren, weil das war ja,
irgendwo durften wir ja.
Also hattest du zwei bescheuene Handys-Einstecke, aber das ist halt heutzutage,
gibt es dafür einfach keinen Grund mehr.
Noch dazu, dass ich halt ein viel besseres Handy habe als das Geschäftshandy,
wenn das jetzt irgendwie ein nagelneues, modernes, gutes Teil gewesen wäre.
Aber das ist dann halt auch schon irgendwie zwei Generationen her,
wo die gab. Sprich, die Zeit ist ja endlich, bis die wieder ausgetauscht werden müssen.
Mein Papa arbeitet ja bei der Deutschen Bahn.
Und der kriegt gefühlt auch jedes Jahr ein neues Diensthandy, wo ich mir denke, wozu?
Weil die ja noch irgendwie Bedarf hat, dass sie unterwegs erreichbar sind.
Ja, das auf jeden Fall. Also er nutzt es sehr intensiv tatsächlich.
Haben die nicht auch ein Tablet? Die haben doch in ihrer Werbung vor einem Jahr,
da zwei war Deutsche Bahn, dann kriegt jeder ein Tablet.
Vielleicht traurig, wenn das der Grund ist, warum er zu euch kommt.
Die eine Ausbildung machen oder sowas, dass sie halt den Lernstoff...
Nee, nee, das war schon...
Echt? Vielleicht ist er schon zu lange dabei.
Oder ist er zu früh gekommen?
Er hat jetzt Post bekommen, dass er demnächst ein zehnjähriges Jubiläum bei
der Bahn hat. Er ist ja eigentlich schon Rentner.
Ist er ja schon.
Ja, aber arbeitet zusätzlich noch on top.
Ah, okay, okay.
Genau, weil ich glaube, 70 oder 80 Prozent arbeitet ja einfach der Kohlewillen.
Und weil er, glaube ich, dann zu Hause sehr, sehr lange Weile hätte.
Verstehe.
Ja.
Naja, so ist das dann. Dann ist er zumindest noch in der Lage, so gut bei der Bahn.
Das ist nicht auf dem Bau, das muss man ja immer unterscheiden dann.
So Jobs gehen ja noch irgendwie.
Ja, wobei er halt erst Zugbereitsteller in Frankfurt am Hauptbahnhof.
Grüße gehen raus an meinen Paps.
Und der läuft echt viel. Also der hat letztens mal mir gezeigt,
wie viele Kilometer er so an einer Schicht halt läuft.
Das wären dann schon so 10 bis 15 Kilometer.
Ja gut, aber laufe ist ja immer noch nicht auf der Baustelle arbeite mit Schwerken.
Nee, aber immer als Extrembeispiel. Und sehr gestresst.
Wahrscheinlich ist er sehr positiv, aber er bewegt sich sehr viel.
Ja, aber er ist halt dann auch ziemlich fertig halt danach und will dann nur
noch auf der Couch halt rumgammeln.
Was ich auch verstehen kann. Okay, ich sitze im Büro, das kenne ich trotzdem.
So, sollen wir mal direkt mit der Skalierungsfrage?
Mit der Skalierungsfrage. Ja, dann frage ich dich mal.
Hast du eine Zahl? Ich weiß es nicht.
Du weißt es nicht?
Doch, irgendwie schon. Ich habe eine Tendenz. Okay, ich fange an.
Warte, wir stellen erst mal die Frage.
Entschuldigung.
Wie geht es dir auf einer Skala von minus 10 bis plus 10, wobei 0 relativ stabil
ist, plus 10 hochgradig manisch und minus 10 hochgradig depressiv?
Also ab plus 8 und minus 8 oder plus 7, minus 7 sollte man wahrscheinlich gucken,
dass man sich irgendwo einweisen lässt.
Ja, auf jeden Fall.
Für Leute, die das hören, gut, dass du daran denkst, das jedes Mal zu sagen.
Ja.
Also ich, letztes Mal hatte ich, glaube ich, eine Null. Das war ja eine positive
Null. War das letztes Mal schon?
Boah, ich weiß es nicht. Aber eine Null war es, glaube ich, nicht,
sondern irgendwas drumherum.
Ja, aber es war alles, also im Moment, ich habe ja, man muss ja immer gestehen,
wir jammern uns erstmal 10 Minuten die Ohren voll, wenn wir hier reinkommen wollen. Also ich,
Ich glaube, also gefühlt, es geht schon in den Minusbereich,
aber auch schon nah an Null, also so Minus zwei,
weil im Moment alles so ein bisschen, also was ich ja gejammert habe,
es ist im Moment alles scheiße, es läuft alles schief und ich glaube,
das ist dann halt auch so eine Aneinanderreihung, wenn du eh dich nicht fit fühlst.
Ja.
Daher, ich kletter die Leiter nach unten und bin megamäßig gereizt,
weil gefühlt alles scheiße ist.
Okay. Wir sind ja hier explizit oder nicht explizit. Und daher hätte ich schon
gesagt, eine Minus 2, eine Minus 3, eine Minus 3 ist vielleicht schon fast zu viel, wenn Minus 5.
Du kannst auch Minus 2,5 haben.
Minus 2,375, irgend so. Die Tendenz im Moment absteigt, wobei ich jetzt gerade gut gelaunt bin.
Ja.
Das ist, wenn wir beide plaudern, das ist immer so schön. Ich bin in Minus 2
und wir sind ja immer, ist mir aufgefallen, wenn ich die Aufnahme bearbeitet habe.
Ja.
Wir sagen beide, wir sind Minus XY und dann lachen wir die ganze Zeit.
Also Leute, das ist eher.
Wie waren denn so die letzten Folgen für dich? Weil da war ich ja schon auch
ein bisschen depressiver, depressiver unterwegs.
Ich habe jetzt die Weihnachtsfolge, die geht ja jetzt am Montag online, habe ich bearbeitet.
Da warst du schon bei minus fünf, kann das sein? Also du warst schon.
Hat man das gemerkt?
Nee, ich sage ja, da ist mir das Aufpfehl, dass du halt dann sagst,
minus fünf, also dir ging es ja jetzt schon länger nicht gut.
Aber in der Aufnahme sind wir immer am Kichern und am Lachen.
Da ist mir das jetzt mal aufgefallen, weil also, wie gesagt,
wir treffen uns hier, dann tun wir uns erst mal zehn Minuten gegenseitig unsere
Leibklage, dann ist die Laune, also ich finde es sehr wie so ein Psychologengespräch hier.
Da geht es uns ein bisschen besser und dann fangen wir an und dann sind wir
am Kichern hier, wie ein paar, keine Ahnung, und sagen gleichzeitig,
uns geht es aber ziemlich scheiße.
Ob uns, dass die Leute da draußen glauben?
Ich glaube, daher dachte ich, das muss man mal erwähne. Also es ist schon so...
Ich habe mir letztens Sorgen gemacht, weil ich dachte, oh, ich bin echt...
Also ich kämpfe gerade echt oder ich kämpfe nicht oder ich gammel einfach nur
und lasse es einfach geschehen und langsam werde ich immer mehr wütend auf mich,
dass ich das einfach so zulasse.
Wie auch heute Morgen zum Beispiel wieder mit dem Aufstehen.
Ich kämpfe nicht, weil ich noch müde bin, sondern einfach, weil das Bett so schön bequem ist.
Und ich dann dachte, wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen,
beziehungsweise ich habe privat viele positive Rückmeldungen bekommen zu der
ersten Folge zum Podcast. Dass es lustig ist, dass es aber auch ernst ist und
deep ist und so eine gute Mischung aus allem.
Die erste Folge war auch wirklich sehr deep. Da haben wir ja die Frageliste mal abgearbeitet.
Genau, ja. Und dann dachte ich so, die anderen Folgen, ich weiß nicht,
die sind jetzt halt Merke-Bubble und vielleicht auch… Wobei.
Die Anfangsphase ist schon immer, weil wenn wir unsere Skala machen,
du merkst schon, da wird es schon…,
Dieb und die sind auch ein bisschen länger. Und danach haben wir uns dann so
ein bisschen der Frust von der Seele gejammert.
Also wie gesagt, zehn Minuten vor der Aufnahme, dann zehn Minuten noch in der
Aufnahme und dann wird es eigentlich immer recht locker, wo ich dann daher denke,
also Leute, wir wollen euch nicht verarschen oder sowas, falls sich das so anfühlt.
Es ist einfach nur, wir haben hier halt schon 20 Minuten uns gegenseitig ein
bisschen auf die Schulter gehauen und gesagt, komm jetzt.
Und haben Themen, also Privatthemen dann schon besprochen, wir hier gar nicht
landen. Da sage ich ja, ich sage, es ist eine minus zwei, komme irgendwas und dabei lache ich.
Das klingt immer komisch, aber nur mal damit ja jetzt.
Ja, das ist halt merkwürdig. Und ich dachte dann auch, okay,
wir sind beide vielleicht teilweise nicht so gut drauf und dann werden die Podcasts
vielleicht oder die Folgen auch ein bisschen zu traurig, zu belastend, zu schwierig,
zu einfach, ja, zu runterziehend auch für unsere Zuhörer.
Also da müsst ihr euch mal selbst gern was schreiben, wie ihr das empfindet,
weil, also so, wenn ich das in der Nach... Also während der Aufnahme fällt es
mir sowieso nicht auf, erst wenn ich es danach bearbeite.
Und ich glaube, das hält sich in der Waage.
Weil A, man merkt schon, die Stimmung ist ein bisschen getragen und alle sind
ein bisschen schlecht drauf und gleichzeitig sind wir dann aber am kichern wie,
keine Ahnung, zwei 15-Jährige.
Es geht schon hin und her dann, ja.
Daher finde ich, also ich glaube, wir sind da auf ein gutes Mittelmaß.
Ich wollte nur mal den Leuten sage, ihr braucht euch nicht irgendwie verarscht
fühlen, sowas ist wirklich die Situation.
Einfach, wir sitzen uns gegenüber und tun uns hier gerade gegenseitig psychiatrisch behandeln.
Also so kommt es mehr, als wofür wir hier rausgehen.
Also Tabletten verschreiben wir uns gegenseitig nett, aber...
Nicht offiziell, das darf ich ja hören.
Ja, das auf gar keinen Fall, aber so zwischendurch dealen wir schon mal hier.
Immer Spezi und Kaffee sind unsere Drogen hier.
Ja, genau.
Wo stehst du heute?
Jetzt aktuell bin ich bei einer Plus 2.
Wir waren von Minus 5 zu Minus 2, jetzt sind wir bei einer Plus 2.
Ja, also jetzt aktuell, weil wir den Podcast haben.
Ach so, okay.
Das war auch der Grund, warum ich heute aufstehen konnte oder aufgestanden bin,
auch wenn es kurz vor knapp war.
Also ich bin ja zur Zeit freigestellt, beziehungsweise habe Urlaub bis zum 31.12.
Und dann, also ich bewerbe mich gerade sehr viel, habe auch Bewerbungsgespräche,
aber es gibt halt, ich bin halt wieder so lost, ich weiß nicht,
was ich machen will beruflich.
Vielleicht könnten wir nächste Folge was zum Thema Job machen.
Job im Beruf, weil es ja auch Struktur und Halt halt einfach gibt.
Und das fehlt mir gerade total. Ja. Und dann hänge ich dann zu Hause rum,
weiß überhaupt nichts mit mir anzufangen und habe auch gar keinen Grund aufzustehen,
weil ich habe auch keinen Bock Geige zu spielen, ich habe keine Lust irgendwas
zu malen oder was aufzuräumen oder zu kochen oder einkaufen zu gehen oder mal
zu wandern, spazieren zu gehen.
alles so Dinge, die ich früher sehr gerne gemacht habe oder mal wieder Bücher
zu lesen, fällt mir sehr, sehr schwer.
Ich liege einfach auf der Couch halt dann rum, wenn ich es mal schaffe,
aufzustehen und mache gar nichts.
Also ich schlafe nicht, weil müde bin ich nicht, aber die Augen sind zu und
ich kam mir einfach vor mir hin.
Und das ist halt dann so eine Richtung, wo ich sagen würde, eher so was zwischen minus 2 und minus 3.
Also eher minus 3 dann tatsächlich.
Weil ich gerade aktuell mit mir nichts anzufangen weiß.
Du definierst dich auch ein bisschen immer über deine Arbeit,
das ist mir schon so aufgefallen, dass du dich schlecht hast,
gerade freigestellt bist du, wie du so arbeitst und hilft nicht,
die Stimmung zu steigern.
Und es gibt halt gerade, also ich bewerbe mich auf Stellen im Bereich der Personalentwicklung,
da habe ich jetzt zwei, drei, äh, nee,
Noch zwei Bewerbungsgespräche in dem Bereich und zwei Bewerbungsgespräche,
nee ein Bewerbungsgespräch, nee doch ein Bewerbungsgespräch im pädagogischen
Bereich, wo ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, die eine geistige Behinderung
haben oder arbeiten würde.
Und ich könnte mir beides vorstellen.
Karrieretechnisch wäre Personalreferentin
würde in meinem Lebenslauf viel geiler aussehen. Ja, aber...
Verstehe.
Da reinzukommen ist sehr schwierig, weil ich in Konkurrenz bin,
also ich bin ja Sozialwissenschaftlerin, in Konkurrenz bin mit Betriebswirtschaftlern
oder Leuten, die Personalmanagement studiert haben.
So in dem Bereich gibt es ja auch Studiengänge.
Ja, aber ich hätte da halt richtig Bock drauf.
Gleichzeitig hätte ich aber auch richtig Bock drauf, dass es jetzt in Landau gibt es eine Stelle,
die hat mir eine Freundin geschickt, wo es darum geht, Kinder und Jungen,
also auch Familienunternehmen, Familienhilfe zu machen, Familienberatung zu
machen und gleichzeitig aber auch so Workshops vorzubreiten.
Und bei meinem alten Job, das war ja so ein bisschen einseitig,
es war vielfältig in den Fällen.
Jede einzelne Familie hatte ganz andere unterschiedliche Bedarfe und Bedürfnisse
gehabt, die du halt irgendwie abdecken oder unterstützen musstest.
Aber es hat mir so das Arbeiten in den Gruppen gefehlt, der Workshop-Charakter.
Und das fehlt mir enorm. Und
Viele sagen auch aus meinem Bekannten- oder Freundeskreis, ja,
sei doch froh, du wolltest eh schon länger dort weg, du warst da nicht so ganz
zufrieden zum Teil und hast dich eh schon auch wegbeworben.
Ist auch so, aber gleichzeitig trauere ich auch.
Du wärst halt lieber gern gegangen mit, hier, ich kote euch auf den Tisch,
ich bin raus hier, ihr Loser, statt gegangen zu werden, weil Arschlöcher deine Chefs sind.
Ich darf das sagen.
Du hast es nie gesagt.
Im Krankenstand gekündigt zu werden, ist einfach kein feiner Muff.
Das ist ein Arschlochmuff, der vor euch hier so sorge ist.
Und der erwachsene Mensch.
Ja, und dann irgendwas rauszusuchen, aus irgendeinem Grund, sich rauszupicken,
warum ich ein Fehlverhalten hatte oder Fehlverhalten gezeigt habe.
Wobei sonst immer das Feedback sehr positiv war, von meiner Chefin vor allem auch. Das tat sehr weh.
Mittlerweile tut es nicht mehr weh, aber ich merke gerade, dass ich auch ein bisschen trauere.
Und traurig bin, dass ich dort nicht mehr bin. Vor allem auch,
weil ich die Entwicklung der
Familien nicht mehr sehen kann und auch mich nicht verabschieden konnte.
Ja, verstehe ich.
Ein Freund hatte gemeint, ja, dann fahr doch einfach zu den Familien hin.
und verabschiede dich oder sag mal Hallo wieder oder so. Das wäre eine totale Grenzüberschreitung.
Ich würde gerade sagen, ich glaube, das ist vielleicht persönlich fühlt sich
das schon richtig an, aber ich glaube, rein beruflich.
Rein beruflich wäre das, also ich würde ja, also.
Theoretisch darfst du gar nicht mehr wissen, wo die jetzt alle wohnen.
Genau, das müsste ich alles aus meinem Gedächtnis machen. Aber leider,
wenn ich in der Gegend rumfahre, dann denke ich, ah, da sind die, ah.
Da sind die.
Ja, genau.
Also, du mal bei der Daumen drücke, dass da demnächst irgendwas Cooles kommt.
Was du Bock hast auch. Ich hoffe es, dass ich wieder so Lebensfreude...
Dass wir es mindestens auf die Plus beschieben können mal.
Ja, dass ich wieder Lebensfreude habe, dass ich mal wieder was zu erzählen habe,
weil wenn du den ganzen Tag auf der Couch rumliegst und dann stehst du dann
da im Verein, im Badminton und was geht bei dir so?
Nicht viel gerade. Außer, dass ich sagen kann, dass ich mega tief entspannt
bin und gar keinen Stress habe gerade.
Aber es ist doch auch etwas Positives.
Ja.
Auch wenn sie es gerade für dich so anfühlt.
Das schon. Ich könnte auch Weihnachtsgeschenke besorgen. Ich habe noch gar kein
einziges. Doch, für meine Schwester.
Wir haben heute den 17. ist ja noch ewig Zeit.
17.12. Aber irgendwie mit dem Geld ist es ja auch gerade knapp und irgendwie,
ich kann mich dafür auch nicht irgendwie aufraffen oder mich motivieren,
weil ich gerade so Anstrengungen total vermeide.
Also ich bin so wie so ein Teenager, der so rumgammelt. Ich wollte gerade sagen.
Meine Tochter hat keine und liegt genauso zu Hause mit ihr.
Ja, also, so ist es gerade. Und
In der ersten mannlichen Phase, das war, als ich dann wieder langsam wieder
ins Leben zurückgekommen bin, hat man wirklich gesehen, wie ich Entwicklungsstufen gemacht habe.
Dann war ich mal die sechsjährige Josy, dann war ich eine achtjährige,
dann war ich die 15-Jährige.
Also das hat man so in den Monaten, Wochen langsam gesehen, wie ich,
vor allem mein Mann hat mir da die Rückmeldung gegeben, reife und wieder erwachsen werde.
Und jetzt ist es gerade irgendwie so, ich fühle mich halt verloren,
weil ich mich schon sehr stark durch meinen Job identifiziere, durch das, was ich tue.
Und ich merke, gerade darüber zu erzählen, tut mir gut.
Deswegen kichern wir, obwohl wir bei Minus sind. Weil ich hier gerade Josy auf
die Couch gelegt habe und mit meinem Notizblock, so wie man es im Fernsehen
sieht, ich nenne immer und schreibe einfach wild Dinge auf.
Wir müssen uns mal hier auf eine Couch legen.
Genau, hier ist die Couch.
Aber über Job und Arbeit könnten wir vielleicht nächste Folge mal drüber sprechen weiter.
Eine traurige Folge hier.
Ich habe tatsächlich ein Buch rausgekramt, das heißt Irreverständlich.
Da geht es um verschiedene psychische Erkrankungen, auch Psychosen,
Borderline, bipolare Störungen, Schizophrenie ist mit dabei.
Und da waren so ein paar Beschreibungen von Bipolaren mit dabei,
wo ich dachte, genau das, was ich auch erlebe.
Kann ich bestätigen.
Ja, kann ich total bestätigen. Und das würde ich gerne machen zum Thema Arbeit
und Job. Aber jetzt haben wir ja so viel gebabbelt.
Aber es passt ja, du liegst immer sehr viel auf der Couch. Jetzt reden wir ja
zufällig heute über das Thema Schlafhygiene und Einfluss auf die psychische
Gesundheit, so ist es richtig.
Und natürlich dann immer auch in Bezug, also nicht nur auf bipolare Störungen,
aber natürlich auch auf bipolare Störungen, weil das betrifft ja eigentlich
alles und jeden, dieses Thema Schlafhygiene. Genau.
Was umfasst denn Schlafhygiene? Ich habe da mal so eine kleine Beschreibung mitgebracht.
Schlafhygiene umfasst Verhaltensweisen, Gewohnheiten, die einen erholsamen Schlaf fördern.
Also es gibt Schlaf, der ist erholsam oder es gibt auch Schlaf,
der weniger erholsam ist.
Man schaut dann halt einfach auf die Schlafumgebung, also wie sieht der äußere
Rahmen des Schlafzimmers zum Beispiel aus.
Man schaut da auf Schlaf-Wach-Rhythmus, wie kann man das regelmäßig auch irgendwie
etablieren und wie Stress oder auch stimulierende Substanzen,
hast du eine Idee, was stimulierende Substanzen sein könnten hier in dem Beispiel?
Keine Ahnung.
Gar nichts. Doch, bestimmt, das trinken wir doch gerade, um wach zu bleiben.
Was, eine Spezi?
Ja, Koffein, Nikotin, Alkohol oder auch große Mahlzeiten, also weil der Verdauungstrakt
ja da auch echt arbeitet.
Das sollte man vor dem Schlaf eher vermeiden und tagsüber für Bewegung sorgen
und das Bett tatsächlich nur zum Schlafen nutzen.
Und das soll die Schlafqualität insgesamt verbessern.
Also Schlafhygiene ist das Verhaltensweise, Routinen, Rituale und Gewohnheiten,
die einen optimalen Schlaf fördern. Wie schläfst du denn so, Kai?
Na gut, wir können ja erstmal überhaupt, was alles zur Schlafhygiene gehört.
Wir fangen an mit sowas wie einem regelmäßigen Schlafrhythmus.
Ist ja super sinnvoll, habe ich mir sagen, Lasse, immer zur gleichen Zeit ins
Bett gehe, immer dann entsprechend aufstehe, auch am Wochenende.
Klar, man kann mal eine Party machen oder sowas, aber grundsätzlich halt bemüht sein.
Der Körper weiß, 20 Uhr, 21 Uhr, 22 Uhr ist Bettzeit und dann kann ich meine
8 Stunden schlafen. Ich bin ja für alles, egal was wir jetzt heute nennen,
bin ich immer das Negativbeispiel.
Das habe ich mir auch schon gedacht. Als ich mich so darauf vorbereitet habe, dachte ich so, scheiße.
Ich habe nichts davon.
Nichts?
Ne, Moment. Ich vermeide Koffein. Koffein, ja, ich trinke Spezi.
Das ist ja schon auch Koffein drin. Das ist auch schon Koffein,
aber ich trinke kein Alkohol. Bildschirm vor dem Schlafen.
Ich bringe es schon voraus. Ne, wir bleiben erstmal beim Schlafrhythmus.
Ich habe,
mit keinerlei Schlafrhythmus bedingt. Durch meine Schichtarbeit fängt es ja schon an.
Ich arbeite ja im 24-7-3-Schichtbetrieb, 4-Schichtbetrieb.
Das heißt, ich springe eh schon in der Woche mehrfach hin und her.
Also wir haben keine, es gibt ja verschiedene Modelle. Wir haben immer so ein
Kurzschichtmodell, sprich 3-4 Tage. Einfach soll den Körper unterstützen.
Du verzichtest auf diese Jetlag-Phase, weil du der Körper, also wenn du irgendwie
eine Woche Nachtschicht arbeitest, dann stellst du deinen Körper um.
Und wenn du dann die Woche drauf in die Frühschicht, Tagschicht,
was immer gehst, sagt der Körper, oh, wir haben die Zeitzone gewechselt.
Das kennt man ja, wenn man in Urlaub ist.
Und deswegen haben wir dieses Kurzmodell zwischen drei und vier Tages in unsere
Blöcke, soll den Körper unterstützen. Natürlich bringen wir aber ganz viel ein.
Sprich, jedes Modell ist für die Füße, weil wir halt auch einen sehr hohen Krankestand haben.
Damit habe ich dann auch mal einen Zehn-Tage-Block und einen Zwölftage-Block.
Mein längster Block am Stück war jetzt bestimmt mal 14 oder 15 Tage. Da ist alles schief.
Also war einfach niemand mehr da. Und dann habe ich gesagt, Gott,
ich ziehe die Nachtschicht durch, plant ihr die anderen Schichten weg,
weil ich bin ja eh schon in Nachtschichtmodus.
Okay. Aber daher, ich habe nichts, was auch nur irgendwie einen regelmäßigen Schlafrhythmus.
Wenn ich dann frei habe, dann versuche ich, das Ding ist natürlich,
dann gehe ich abends nicht ins Bett, weil ich dann endlich mal frei habe nach zehn Tagen oder sowas.
Dann komme ich aber morgens nicht raus natürlich, weil ich ja abends nicht ins Bett gekommen bin.
Dann bin ich abends nicht müde, weil ich ja morgens nicht aus dem Bett gekommen
bin. Also wenn ich dann abends früh ins Bett gehe, dann stehe ich halt morgens
früh auf, dann bin ich aber tagsüber müht.
Also ich habe nichts, was irgendwie einem Schlafrhythmus, ich versuche acht Stunden zu schlafen.
Sehr gut.
Aber selbst das funktioniert natürlich nicht, weil ich dann nicht frechzeitig
ins Bett gehe, dann bleibe ich noch am Computer hänge, dann mache ich noch irgendwas
und dann sind plötzlich morgens meine Kinder krank, dann muss ich viel früher
aufstehen als geplant und und und.
Also ich bemühe mich acht Stunden, es wird...
nur selten, weil natürlich das Erste, was ich streiche, wenn ich irgendwo einspringen
muss, das Einzige an Zeit, die ich ja an Freizeit eigentlich habe,
ist ja meine Schlafenszeit.
Sprich, das Erste, was ich immer streiche, ist halt Schlafenszeit.
Dann reduziere ich auf sechs Stunden runter, fünf Stunden und wundere mich,
dass ich völlig am Arsch bin.
Daher ich, alles, was ich euch sage, wie ich es mache, solltet ihr nicht machen.
Das ist die Quintessenz aus der heutigen Folge. Macht es nicht wie ich.
Ja, wir sind so gute Negativbeispiele.
Wobei ich da schon langweiliges Leben führe, weil ich das schon,
manche Sachen schon sehr stark einhalte tatsächlich.
Was ja gut ist. Also meine Frau versucht das auch. Also die bleibt auch mal
abends länger Sitz, aber eigentlich geht sie, wenn ich da bin,
glaube ich, geht sie relativ pünktlich ins Bett und steht ja dann auch pünktlich
morgens auf, wenn sie es schafft.
Meine Frau ist auch eine Langschläferin, muss ich dazu sagen.
Ja, mein Mann auch.
Und macht dann gerne, wenn, also in ihrem normalen Ablauf, wenn alles funktioniert,
steht sie früh auf, macht ihre Yoga-Einheit gemütlich, geht noch eine Runde
mit dem Hund spazieren, dann weckt sie die Kinder,
bringt sie in die Schule, in den Kindergarten, ist auf ihrem Arbeitsweg und
dann ist sie im Büro. Also man muss ganz klar sagen.
Sie ist sehr strukturiert.
Theoretisch, ja, weil die Kinder natürlich immer quer treiben.
Aber also ich bin in diesem Tagesrhythmus einfach nicht involviert oder ganz
wenig, weil ich einfach nicht einplanbar bin. Das merkt man schon.
Also meine Frau lebt, als wäre sie alleinerziehend und ich bin immer der Bonus.
Wenn ich da bin, übernehme ich Dinge, wie ich fahre es zum Tennis,
ich fahre es zum Geigeunterrichten usw.
Also ich mache dann einfach Dinge, die Zeit kosten, die meine Frau entlasten.
Aber in normaler Planung bin ich,
nicht wirklich involviert, weil ich halt einfach oft nicht da bin.
Aber es ist schon zumindest bemüht, strukturiert zu sein. Also ich bin immer
leidig, wenn meine Frau einfach ins Bett geht.
Aber es ist dann der Haken, weil ich sitze ja dann allein da und denke,
ich gehe doch jetzt noch nicht ins Bett, ich habe frei.
Da gehe ich an den Computer für eine Stunde und vier Stunden später denke ich,
ha, so, das war dein Schlaf für morgen, weil du willst ja raus,
weil du hast ja heute zum Beispiel eine Aufnahme.
Wir wollten ja um 9 Uhr uns treffen, sprich, Mein Wecker hat ja geklingelt,
weil zehn Minuten vorher hat mich meine Tochter geweckt. Okay.
Ich sag ja, ich bin das Negativbeispiel, meine Frau ist das eher positive Beispiel
und du bist bemüht, hast du gerade gesagt.
Ja, ich bin bemüht. Aber ich wollte noch mal nachfragen bei dir,
weil du ja Schichtarbeit ist.
Mein Papa hat auch viel Schicht gearbeitet und es gibt ja auch wirklich viele,
also wenn man Schichtarbeit googelt, findet man sehr viel, was für negative Auswirkungen das hat.
Das Einzige Positive ist Geld.
Ja, es gibt halt sehr viel Kohle dafür, aber dafür tust du mit deiner Gesundheit auch bezahlen.
Ja, mit Lebenszeit.
Ja, mit Lebenszeit. Ich hatte noch nie Schichtarbeit, beziehungsweise wenn ich
aufgestanden bin, dann war das so um drei, vier Uhr nachts, um dann einen Job zu machen.
Und eine Pendlerbefragung war das damals als Studentin, wo wir dann auf den
Parkplätzen sehr dunkel nachts um fünf Uhr, die zur Frühschicht halt da müssen
und sich getroffen haben.
Pendeln dann befragt haben zu ihrem Verhalten des Pendelns.
Da hat die bestimmt Lust drauf.
Das war sehr interessant tatsächlich. Manche waren überhaupt nicht,
aber es gab viele, die erzählt haben tatsächlich.
Ja gut, weil man dann im Rhythmus ist. Also Frühschicht bedeutet bei mir auch,
ich stehe um drei auf. Ja.
Wie ist es denn, eine Nachtschicht mal,
durchzumachen. Weil ich habe das noch nie gemacht. Und woran merkst du körperlich,
dass du jetzt echt, dass es an dir zerrt?
Merke ich gar nicht. Also ich merke, dass ich kein Sport mache und alles.
Also ich habe früher sehr viel Sport gemacht und Sport gehört halt zu einer Regelmäßigkeit.
Ja.
Und dadurch, dass ich ja gar kein
regelmäßig lebe, habe ich auch irgendwie komplett den Rhythmus verloren.
Habe mir dann zwar ein Fitnessstudio irgendwann gesucht, das rund um die Uhr
auf hat, aber bin natürlich trotzdem dahin gegangen.
Bist du dort noch angemeldet?
Ja, natürlich. Da ist ja auch eine schöne Sauna dabei und alles.
Und da habe ich mich Anfang des Jahres, also nicht, weil Anfang des Jahres,
sondern war ich da, das andere Studio, das ich vorher hatte.
Ich hatte ein Studio mit 24 Stunden, die haben das aber geändert.
Da habe ich dort gekündigt, bin in ein anderes gegangen, das ein bisschen teurer
war, dafür auch eine Sauna dabei hat.
Und da war ich dann drei, vier Mal und habe auch die Sauna genossen.
Und jetzt ist Ende des Jahres und ich war wahrscheinlich acht Monate nett.
Aber 2026, sage ich euch jetzt schon, wird mein Jahr. Ich habe vor.
Okay. In meinem Kalender steht es schon drin, weil ich ins Studio gehe.
Echt? Okay.
Mal sehen, vielleicht ändert sich ja noch mein Schichtplan bis dahin.
Also körperlich merkt man es natürlich.
Gut, das liegt aber auch, ich werde ja älter. Also ich bin jetzt schon 15 Jahre
in dieser Schicht drin, bin jetzt selbst schon 50 geworden dieses Jahr.
Daher ist immer die Frage, ist es einfach das Alter, was ich merke?
Ist es mein schlechtes Lebensschlafrhythmus?
Kommt alles zusammen natürlich?
Klar, es ist wahrscheinlich multifaktoriell, wie man so schön sagt.
Jetzt wisst ihr wieder, wer hier die Schlaue an dem Tisch ist.
Ich schreibe dich wahrscheinlich Begriffe hier auf, die sie mal trocken muss.
Ja, genau, einfach nur so Begrifflichkeiten, die wichtig sind,
wie Risiko, Abwägung, Nutzen, Kostende, ja, genau.
Genau, aber daher, ich könnte es nicht sagen, weil ich ja nicht vergleichen
kann, wie es mir ging, wenn ich nicht diese Schicht arbeiten würde und inzwischen 50 wäre.
Ja.
Ich merke halt, ich habe keinerlei Rhythmus, das merke ich schon,
aber schon, beziehungsweise, also das Gute ist, ich kann eigentlich immer schlafen,
das konnte ich schon immer.
Okay.
Heißt, ob Tag oder Nacht, wobei Tagschlaf bestimmt nicht so erholsam ist wie
Nachtschlaf. Wenn ich dran denke, ziehe ich den Rollladen runter,
aber meistens mache ich nicht mal das.
Oh, okay.
Ich schlafe jetzt auch bei helllichem Licht, aber ich habe auch eine Schlafmaske lieber im Bett.
Also ich merke, wenn ich die anziehe, schlafe ich durch. Eher,
als wenn ich sie nicht anhabe.
Aber ganz ehrlich, ich habe die dreimal im Jahr an, weil ich dann immer nicht
dran denke. Obwohl sie direkt neben meinem Bett liegt.
Diese, okay.
Und mich anschreit, nehme ich mit ins Bett. Aber letztens hatte ich sie mal
wieder an. Da dachte ich auch, guck mal, meine Schlafmaske, die ziehe ich jetzt an.
Und dann habe ich, glaube ich, acht Stunden am Stück einfach geschlafen.
Sehr gut.
Der Nachteil ist, man muss dann echt dringend auf die Toilette nach acht Stunden.
Ja, das stimmt.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Ich trinke vor, also mein Mann trinkt ja sehr gerne, so Landcafé,
so einen halben Pott, wirklich vorm Schlafen gehen oder noch seine Kanne Tee.
Oder schlaffördernde Getränke, ja.
Auf jeden Fall. Wenn ich so viel trinken würde, vorm Schlafen gehen wie er,
dann würde ich keine Ahnung, alle zwei Stunden aufs Klo müssen.
Das ist, glaube ich, nicht so nice. Okay, also du merkst es nicht so wirklich.
Ich kann es halt nicht sagen. Ich weiß nicht, wie mein Schlafzustand oder mein
Zustand wäre, wenn ich nicht in der Schicht wäre.
Ist ja jetzt schon 12 oder 15 Jahre.
15 Jahre bestimmt.
Nur wenn du im Schichtbetrieb arbeitest.
Ja, seit 15 Jahren sitze ich auf diesem Schreibtisch. Nee, da wechselt alles den Raum.
Und wie lange stellst du dir vor, noch in Schicht arbeiten zu können?
Wahrscheinlich, bis ich in Rente gehe. Keine Ahnung.
Echt, ja?
Also ich sehe im Moment nicht, dass ich irgendwo anders hin wechseln würde.
Aber das habe ich ja auch schon gesagt. Also rein aus finanziellen Gründen ist
halt jeder Wechsel, also klar könnte ich woanders hin wechseln,
vielleicht auch was, was nicht
so weit weg wäre, aber es wäre halt einfach eine finanzielle Einbuße.
Ja, und da du der Hauptverdiener bist.
Noch habe ich drei Kinder zu Hause. Also meine Planung. Gut,
wenn die letzte auszieht, ich sage immer mit 18, wird wahrscheinlich nicht so
sein, aber die letzte wird in 14 Jahren 18, dann bin ich 64.
Dann sehe ich ja schon das Ende vor mir.
Dann reden wir vielleicht über Frührente oder so. Mit der Durchschicht dabei
kann ich ja auch früher gehen und alles. Mal gucken.
Hast du auch mehr Urlaubstage, weil du Schicht arbeitest?
Nee.
Habe ich tatsächlich, also ich habe in der Wohngruppe in Neustadt habe ich mich
beworben, da habe ich ein Bewerbungsgespräch
und da geben die fünf Tage zusätzlich für Schichtarbeit.
30 Tage Urlaub?
Ja, also plus Weihnachten und Silvester frei.
Na gut, wir haben halt grundsätzlich, wir arbeiten weniger Tage,
weil wir auch dann, also wir arbeiten ja 8,75 Stunden.
Ja.
Sprich, da arbeiten wir eh weniger Tage und, aber wir haben nicht extra Urlaub
und wir arbeiten ja auch Feiertag und alles.
aber im Gegensuch, also ich muss auch sagen, ich finde es halt angenehm,
weil du zum Beispiel Dinge unter der Woche einfach planen kannst,
weil wenn du frei hast, musst du das frei nehmen,
dann heißt, du musst da zum Amt oder sowas, wo dann andere immer Urlaub nehmen
müssen oder zum Arzt und ich mache es halt an meinem Schichtplan entlang.
Das ist sehr praktisch.
Also es hat sein für und wieder, oder auch wenn dein Kind krank ist,
ich habe ja gerade, habe ich es online gesagt,
an Bann dran oder zu dir, gefühlt immer, wenn ich frei habe,
wird ja auch ein Kind krank.
Sprich, dann muss halt nicht meine Frau ins Homeoffice oder sowas,
weil ich bin ja schon da. Daher kriegen wir ja so Dinge auch gut gewuppt.
Ja, mein Schwager, der hat auch Schicht gearbeitet, zehn Jahre lang,
glaube ich, als Elektriker.
Und der hat auch gesagt, der hat dann nach der Nachschicht Termine bei Ärzten
gehabt direkt, ist sehr früh dran gekommen und musste kaum warten.
Nämlich morgens, ich habe frei zufällig.
Ja, genau. Oder man hat auch mal einen Vormittag einfach frei.
Das ist auch was ganz Schönes tatsächlich, um Dinge zu erledigen.
Also theoretisch könntest du schön vormittags ins Studio gehen.
Da sind nur die Hausmütterchen da.
Alle, die arbeiten normal, sind nicht da. Also so steht es auch immer in meinem Plan drin.
Also da gehst du schön vormittags, zwei Stunden trainiere, dann gehst du in den Sauna.
Okay, das ist schon lang.
Und dann, oder anderthalb Stunden, als ich richtig Trainingsablauf,
und dann schön die Sauna, und dann kommst du heim, wenn deine Frau von der Arbeit heimkommt.
Also so steht es drin. Das ist nicht passiert dieses Jahr.
Okay.
Weil dann dachte ich, ah Gott, das ist ja auch schon zehn.
Ich wollte ja um neun da sein. Ach nee, dann gehe ich an den Computer. Okay.
Aber Schlafrhythmus. Also bei mir ist alles sehr chaotisch. Ich bin für,
immer wenn ihr ein negatives Beispiel sucht, ruft mich an, ich kann es euch vielleicht liefern.
Tut es nicht so wie Kai ist.
Das ist ja auch was in der Selbsthilfegruppe, ich bin immer das negative Beispiel für solche Dinge.
Macht es nicht so wie Kai, weil es ist völlig verrückt, was er macht,
aber irgendwie es funktioniert.
Also es ist halt auch dieses, es muss funktionieren. Ich würde es niemandem so empfehlen.
Ja, wobei Schlafentzug tatsächlich auch, wenn man Depressionen hat oder depressive
Phasen hat, eine positive Wirkung haben kann.
Das ist tatsächlich ein Mittel, so wie Lichttherapie auch, Schlafentzug tatsächlich.
Deswegen bin ich so wenig depressiv.
Das funktioniert nicht scheinbar.
Ich weiß nicht, ob das ist.
Ich habe ja auch keinen Schlafentzug. Ich habe ja schon meinen Schlaf,
gerade wenn ich Nachtschicht arbeite.
Okay.
Komme ich in ein Haus, das leer ist. Sprich, ich gehe ins Bett.
Ja.
Und werde dann erst wach, wenn meine Familie irgendwann nachmittags wieder heimkommt.
Also da ist ja, also auch schon früher, jetzt schlafe ich ja,
also unser Schlafzimmer ist ja im zweiten Stock in unserer Wohnung im Erdgeschoss.
Sprich, ich sehe die fast nicht, außer die Kinder, wenn sie dann entsprechend laut sind.
Ja.
Aber früher war das ja alles im gleichen Stockwerk und da war schon Nachtschicht
der Tag, an dem ich ausschlafen konnte, weil die Kinder sind schon weg.
Spätschicht ist ja, dann kam ich nachts heim und dann schlafe ich theoretisch
und dann wirst du aber halt wach, wenn die Kinder wach, weil Kinder sind einfach nicht leise.
morgens in der Vorbereitung auf die Schule oder sobald sie zu Hause sind.
Und dann höre ich nur meine Frau, jetzt seid doch mal leise, der Papa schläft.
Ja, das hat auch nicht geholfen. Sehr lieb von dir, dass du dich drum kümmerst,
aber es hilft auch nicht. Daher sage ich immer, Nachtschichten eigentlich
die Tage, wo ich theoretisch am ausgeschlafen bin. Zumindest von der Schlafenszeit her.
Ich erinnere mich, das hat meine Mama auch immer gesagt. Ja,
zum Schlafverhalten, also bei mir war das immer sehr unterschiedlich.
Als Teenie oder als ich auch studiert habe.
Nee, als in der Schulzeit, Abi-Zeit eher so. Ich hatte ja Montag,
Mittwoch, Freitag Sport gemacht, Bettlicken gespielt.
Also nach der Schule.
Nach der Schule, das ging dann von 20 Uhr bis 22 Uhr oder 19 bis 22 Uhr.
Und bis man dann zu Hause war und dann geduscht hat und so, dann war es dann schon 23 Uhr.
Wie alt warst du denn da, weil du sagst in der Schulzeit?
16 bis.
Und da habt ihr so spät Training gehabt?
Ja, 16 bis 18.
Diese Saarland-Leute, da kann ich, da gibt es keine Schule.
Ja, es gab kein Jugendtraining, glaube ich.
Ah, okay. Gut, ich kenne mich nicht in Badminton und wie viele Leute da sind
nicht aus. Ich schiebe es immer aufs Saarland.
Nee, da gab es, es gab keine Trennung zwischen Jugendtraining und Erwachsene.
Ja, da hast du dich gefragt, wie viele da sind.
Also jetzt bei dem Verein, wo wir jetzt spielen, da gibt es auf jeden Fall eine
Trennung zwischen Jugendtraining. Das ist die Pfands. Das ist die Pfands.
Das ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Und dass die Jugendlichen teilweise
dann auch schon früher halt gehen, weil sie echt wegen der Schule morgens sehr früh raus müssen.
Ja, also ich finde es schon.
Aber ich habe das halt nicht so gemacht. Ich habe es immer geliebt,
lange aufzubleiben und auch lange noch nachts
aufzubleiben und dann habe ich da noch Serien geguckt und sowas,
bis ich dann eingeschlafen war, war es dann meistens zwölf Uhr und dann morgens
sich raus zu quälen um so halb sieben,
Viertel nach sechs, halb sieben, war dann schon sehr schwer und dann in der
Schule gekämpft mit Müdigkeit,
und dann nach Hause gekommen von der Schule, gegessen, ins Bett gelegt.
Drei, vier Stunden gepennt.
Ah, mit der Schläfchen gemacht.
Ja, also wirklich aufgestanden, fertig gemacht zum Training,
keine Hausaufgaben gemacht, nichts für die Schule gemacht, sondern direkt wieder zum Sport halt.
Ja, oder halt dann abends Fernsehen geklotzt mit den Eltern.
Ja, das ist aber auch so ein Teenager. Also ich muss auch sagen,
ich bin ja eine Nachteule grundsätzlich. Nachts werde ich aktiv.
Ja.
Wobei ich ja, also eigentlich bin ich bemüht, um zwölf Uhr ins Bett zu gehen.
Dann acht Stunden bei acht Uhr morgens. Das wäre ja okay. Bemüht, sage ich ja.
Dass meine Frau, die geht um zehn, zwischen acht und zehn, je nachdem,
wie sie gerade selbstfit ist auch natürlich.
Da denke ich mir, um zehn Uhr, dann ist man ja um sechs Uhr wach. Das ist doch Mist.
Aber natürlich haben wir zwei, drei Kinder, die vielleicht auch aufstehen.
Da merkt man halt einfach, ich bin da nicht in diesem Rhythmus drin von der
ganzen Familie, weil ich einfach nicht da bin.
Ja, also deine ganze Familie hat eine andere Wachrhythmusstruktur als du.
Ja, außer mein Teenager, der schläft dann trotzdem noch bis zwölf. Was hat ein Teenager?
Ja, die brauchen auch viel Schlaf. Da verändert sich ja kognitiv sehr viel und auch hormonell und so.
Und der Körper muss da einiges verarbeiten, neu strukturieren auch.
Da brauchen die einfach auch sehr viel Schlaf. Da haben wir es gemerkt.
Dass ein Teenager ist, weil sie nicht mehr aufgestanden ist morgens.
Unter anderem. Ach so, ja. Ja, deswegen schimpft nicht so mit euren Jugendlichen
da draußen. Die brauchen ihren Schlaf tatsächlich.
Was soll man schon machen? Aber wie ist denn jetzt dein Schlafrhythmus?
Im Moment arbeitest du ja nicht.
Theoretisch könntest du den perfekten Schlafrhythmus leben?
Ja, tatsächlich. Ich nehme ja das Quediapin, 400 Milligramm Retard und das nehme
ich immer so in der Regel zwischen 20 und 21 Uhr.
Und das haut halt dann richtig rein nach eineinhalb Stunden und dann geht halt
gar nichts mehr, dann sappere ich vor mich hin.
Ist wirklich so. Also manchmal ist es...
Also so gegen 10 Uhr.
10 Uhr. Das wäre ja auch noch eine gute Zeit.
Ja.
Da werde ich halt sehr, sehr müde. Manchmal so müde, also dann wird der Körper richtig schwer.
Ah, okay.
Also es ist halt sedierend, wie das Queterpin. Das haut mich dann.
Dann muss ich halt einfach ins Bett.
Manchmal schaffe ich es noch nicht mal, die Zähne zu putzen,
weil der Körper einfach so betäubt ist.
Musst du dich dann der Willen ins Bett schleppen?
Also, nee, es geht.
Das schafft man.
Wenn man die Treppe gerade noch so hoch schafft und sich umzieht und dann sofort
ins Bett legt, das geht dann halt gerade so.
Da müsste ich halt tatsächlich auch eine neue, andere Struktur auffahren,
dass ich vielleicht mir früher die Zähne putze und dann, wenn ich es merke, ja, genau.
Wir wissen ja schon, wie es funktioniert.
Eigentlich schon. Es hapert immer so an der Umsetzung.
Wissen ist, glaube ich, schon viel da. Ich glaube auch insgesamt in der Bevölkerung,
was Schlaf angeht, wissen schon viele.
Ich glaube schon. Wir zu Hause beschäftigen uns schon viel mit dem Thema,
also auch überhaupt gesunde Lebensrhythme und so weiter.
Auch wenn ich mich an nichts halte. Aber das Wissen ist da.
Und das Ding, ab morgen geht es los.
Die Frage ist nicht, warum ab jetzt sofort halt. Sondern man schiebt es halt auf.
Ich habe morgens im Aufstehen schon ruiniert das erste Mal.
Mein Tag ist immer Montag. Ab Montag. Ich finde, eine Woche sollte man sauber beginnen.
Und dann habe ich sie schon nicht sauber begonnen und dann ist schon die Woche ruiniert.
Aber eigentlich, ah.
Sagen wir es nicht, ich soll jetzt sofort anfangen. Ja, was hinder dich?
Ich sitze ja ein Trink-Spezi, das fängt ja schon alles an.
Ja, ich weiß. Und es ist eine harte Versuchung für mich, nicht diesen ganzen
Kühlschrank hinter dir leer zu saufen.
Ich bin gerade froh, dass ich wieder Spezi gab. Da hatte ich schon Angst,
dass es keins gab, wenn ich herkam. Hatte man ja letztes Mal.
Also ich glaube auch viele...
vernachlässigen ihren Schlaf, weil sie wissen, das kann ich einfach abknüpfen,
ohne dass es irgendwie jemanden anderen wehtut.
Ich sag ja, Schlaf ist immer die Freizeit, die ich frei verteilen kann.
Also das Erste, was ich irgendwo streichen kann, ich kann ja die Arbeitszeit
streichen, meine Familie oder meine Kinder brauchen die Zeiten, die sie dann bekommen.
Das Einzige, was ich frei immer zur Verfügung habe, ist meine Schlafenszeit.
Ja, und ich glaube, dass das bei vielen Leuten so ist, dass sie einfach,
ich sehe es an meinem Mann, ich sehe es bei Freunden oder Bekannten aus dem Badminton-Verein.
Jeden, den ich frage, wie es einem geht, ja gut, aber halt zu wenig geschlafen.
Also ich glaube, es sind halt echt viele, die da Probleme haben oder da ihre
Zeit halt einfach abknüpfen.
Ich gucke mal gerade, vor allem, weil wir sehr viel am Bildschirm halt auch hängen und so weiter.
Kein Bildschirm vor dem Schlafen, habe ich auch als Punkt hier stehen.
Dann haben wir das Thema schlaffreundliche Umgebung.
Das Ding ist immer ein dunkles, ruhiges und kühles Schlafzimmer schaffen. Als Tipp.
Ja.
Wie ist dein Schlafzimmer?
Dunkel.
Ist es ruhig?
Es ist sehr ruhig. Wir leben auf dem Dorf.
Wir hören zwar ab und zu manchmal ein Traktor morgens.
Zwei Kilometer weiter ist ein Bahnhof und da hören wir ab und zu mal den Zug,
der dann immer hupt, damit er bei der Einfahrt.
Ja, ich weiß nicht, bei der Einfahrt oder aber auch, wenn er entlang fährt,
damit er die Tiere verscheucht hat.
Mein Mann vermutet. Also es
gibt ja mit, wenn keine Bandschränke da sind und so weiter, als Warnung.
Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und auch Schlaf hat halt viel was mit Gewohnheiten zu tun.
Und wenn du deine Gewohnheit langsam, Stück für Stück klein veränderst,
dann schaffst du es auch.
Ah, da habe ich es gefunden. Da, Schlafhygiene.
Bewusstes Training, seinen Schlaf zu verbessern.
Ein- und Durchschlafprobleme sind heutzutage ein gesamtgesellschaftliches Problem.
Von der Charité ist so eine Zusammenfassung zum Schema Schlafhygiene oder Schlafproblem,
ein Lifestyle-Problem.
Und es nach aktuellen Studien gibt jeder vierte Deutsche an,
unter Schlafproblemen zu leiden.
Die Ursachen sind vielfältig. Bevor ich das Quediapien genommen habe,
sah mein Schlafrhythmus ganz anders aus.
Da hatte ich unglaublich, also ich war ja abschalten, ging also sehr schwer
tatsächlich von der Arbeit.
Also als ich als Medienpädagogin gearbeitet habe oder an der Universität,
da habe ich immer, mein Kopf hat immer gerattert, ratter, ratter,
ratter, neue Ideen, neue Konzepte, Wissen verarbeitet.
Ich war gar nicht in der Lage, mein Gehirn auszuschalten. Kennst du das?
Ja, das hatte ich ja gerade letztens erzählt.
Und vor allem haben mich emotionale Sachen sehr belastet und dann habe ich halt
dann nachts grübelnd im Bett gelegen und mir Szenarien ausgedacht.
Und der Kopf, der war halt einfach immer an und dann habe ich in der Regel vier
Stunden geschlafen und das war dann auch ein sehr schlechter Schlaf.
Also ich war sehr unruhig, sehr gestresst, sehr emotional belastend halt auch
einfach. Und ich habe immer mit wenig Schlaf gut arbeiten können tatsächlich.
Und jetzt mit dem Quetiapin bin ich ja so ein bisschen benebelt.
Da muss ich halt manchmal, je nachdem, ich darf es nicht zu spät nehmen,
weil sonst es wirkt ja über zehn Stunden, dann darf ich kein Auto fahren auch,
muss ich halt sehr gut aufpassen. Also Schlafprobleme habe ich aktuell keine.
Ich schlafe halt meistens schon durch, also mit Hilfe von dem Medikament halt tatsächlich.
Also sechs Stunden bis acht Stunden schlafe ich da eigentlich meistens ganz gut.
Also ich habe ja noch ein anderes Problem. Ich schlafe ja nicht gern.
Also ich finde immer, Schlaf ist halt so eine Vergeutung von Lebenszeit.
Also nicht den Schlaf an sich, den brauchst du ja, aber ich finde halt jede
Minute, die ich mit Schlaf verbringe, hätte ich halt mit was viel Besserem verbringen
können, was ich ja dann gar nicht mache.
Also es ist ein reines Kopfding. Ich tue es ja dann mit Mist verbringen die
Zeit. Und also auch so dieses, also ich finde auch Schlaf an sich ist eine creepy Sache.
Du legst hin und bist weg und die Welt um dich, du hast keinerlei, hast keine Kontrolle.
Das ist sehr, finde ich, eine sehr creepy Sache.
Also es ist ja schon das, was dem Tod am nächsten kommt, wie man dann sagt.
Und da habe ich ein Thema mit, aber das ist ja...
Okay. Inwiefern ein Thema?
Mit dem Tod an sich. Aber ich habe ja immer noch, ich möchte ja noch am Schluss
irgendwann, habe ich noch erzählt, am Schluss muss jeder sagen,
oh, der Kai, wisst ihr, was der damals gemacht hat, vor tausend Jahren?
Der hat Amerika entdeckt.
Also vergeudige Zeit mit Schlafen. Aber ich sage ja, ich weiß auch selbst,
dass ich es gar nicht besser verbringe. Also Schlafen sollte schon sein.
Natürlich braucht mein Körper auch. Mein Körper holt sich dann auch den Schlaf im Notfall.
Ich bin und schlafe auch mal vorm Computer sitzend dann ein,
wo ich dann irgendwann nach...
Manchmal auch. Und dann zuckt er so.
Und dann denke ich irgendwann, ah, jetzt ich sollte ins Bett.
Ja, aber da muss ich drei Etagen hoch. Ach, vielleicht schlafe ich noch ein bisschen.
Das kenne ich auch.
Ich sage ja, ich bin für alles ein Negativbeispiel. Auch rein,
gehirntechnisch, was Schlafen angeht. Ich finde, ja, ich schlafe einfach nicht gern.
Also wenn ich im Bett liege, dann komme ich nicht hoch, weil dann mein Körper
sagt, jetzt nehme aber auch alles, was ich kriege.
Aber gleichzeitig bis ich ins Bett gehe, ist halt wirklich so.
Daher kommt ja auch dieses, meine Frau geht ins Bett und ich sage,
ja, ich gehe noch kurz an den Computer, weil ich habe ja noch zwei Stunden Zeit vielleicht.
Also der Gedanke ist ja dann wirklich bis zwölf, dann gehst du ins Bett,
dann hast du acht Stunden schlafen, dann stehst du im achten auf,
dann ist ja der Tag auch noch jung und dann denke ich, nee, ins Bett gehe ich
gar nicht, gar nicht, gar nicht. Ich muss noch was machen. irgendwas, egal was.
Und wie gesagt, ich mache da nichts Sinnvolles. Ich würde gerne sinnvolle Dinge
machen, aber ich habe auch gar keine Idee, was ich dann mache.
Einfach, weil du Angst hast, das Leben zu verpassen.
Das Leben zu verpassen, ja.
Hört sich jetzt so groß an.
Ja, ich sage ja, keine Ahnung.
Ja, ein Drittel unserer Zeit verbringen wir oder sollten wir mit Schlafhalterzeiten verbringen.
Ein Drittel von meinem Leben. Das andere Drittel geht für die Arbeit drauf.
Was soll ich denn noch mit meinem Leben anfangen?
Ja, so sieht das Leben halt, glaube ich, von vielen halt aus, dass die halt...
Schrecklich.
Ach ja.
Okay, also mein Schlafzimmer, theoretisch, ich habe eine, also wir haben ja
ein Dach, inzwischen ein Schlafzimmer unterm Dach.
Wir haben so eine Verdunklungs-Jalousie, die man einfach zuziehen kann,
wenn ich links und rechts die Tür zumache.
Die Jalousie macht wirklich komplett, man sieht nichts mehr.
Also theoretisch ist es dunkel.
Praktisch denke ich immer, ich gehe einfach ins Bett.
Wobei es nicht ganz dunkel zu sein braucht.
Ja, aber ich mache ja gar nichts. Ich lasse einfach Also ich mache das Licht
aus, beziehungsweise wenn ich tag zum Beispiel schlafe, ist ja eh kein Licht an.
Es ist ruhig inzwischen, weil halt da noch ein kompletter Stockwerk zwischen
mir und meinen Kindern ist und wir dann ja eben auch, da oben ist es halt einfach ruhig.
Und wir wohnen ja auch auf dem Land, also gut, wir sind eine Stadt,
aber eine kleine Stadt und wir wohnen am Stadtrand, direkt hinter dem Beginn
der Pfälzer Wald, beziehungsweise die Weinberge noch.
Kühl ist es, ja, im Sommer halt nicht, weil halt Dach, also wir sind zwar gut
isoliert, aber es ist halt trotzdem ein Dachgeschoss.
Okay.
Aber dafür habe ich dann… Habt ihr einen Ventilator oder sowas?
Deswegen habe ich einen Ventilator irgendwann gekauft, weil ich bin ja ein Freund
von Klimaanlage, aber wir haben keine Klimaanlage.
Wenn ich irgendwo im Urlaub bin und ein Hotel ohne Klimaanlage, das geht gar nicht.
Das Problem ist nur, ich stelle dann auf, es muss schneien und meine Frau schaltet
halt immer wieder aus, weil sie sagt, bin ich noch ganz sauber.
Also meine Frau ist dann immer krank, wenn wir zusammen in Urlaub gehen,
weil ich immer, also auch im Büro, wir haben eine Klimaanlage,
wenn ich morgens, wenn ich allein arbeite in meinem Büro, weil mein,
wir arbeiten ja im Büro, sind Teams, also zwei Teams und die haben die gleiche
Schicht-Rhythmus theoretisch. Praktisch ist das selten so.
Das heißt, wenn ich weiß, der ist in Urlaub und so weiter, dann ist die Tür
zu und ich habe hier auf Gefrierendstellen, dann habe ich minus 10 Grad im Büro
und wenn da die Tür aufgeht, dann kommt so eine Dampfschwarte raus.
Also ich mag es halt einfach kalt.
Aber zu Hause ist dann halt nur ein Ventilator, den ich dann direkt auf mich drauf stelle.
Also ich mache eigentlich alles, um krank zu werden, aber ich werde davon nicht
krank zum Glück. Und lasse mich dann kalt abpusten.
Also 18 bis 21 Grad ist hier die Empfehlung für gutes Raumklima und gute Zimmertemperatur.
Bist du drunter?
Keine Ahnung.
Aber wie stellst du die Klima an? Einfach auf volle Pulle?
Wir haben ja keine Klima im Schlafzimmer.
Ja, aber wenn ihr in Urlaub seid.
Gefrieren. Auf kaltste Möglichkeit.
Also ich vertrag Klimaanlage gar nicht, auch wenn es nur ganz leicht ist.
Meine Frau auch nicht. Sehst du, dass ich mag es im Büro auch.
Wie sieht denn euer Schlafzimmer aus? Ist es dort ordentlich? Clean?
Also wir haben eigentlich nur ein Bett drin und einen kleinen Schrank,
weil es ist halt wirklich unterm Dach.
Wir haben Dachschräge und dann ist da noch so ein Dachbalken, also so ein Dachträger.
Also Ein Balken ist quer, glaube ich. Also so ein Stehende, der das Dach trägt vor dem Bett.
Also es ist wirklich nur ein Schlafzimmer.
Okay.
Und dann haben wir vorn dran nochmal einen Raum. Da haben eine Zeit lang die
Kinder geschlafen, weil sie nicht unten in ihrem Schlafzimmer schlafen wollten.
Das ist eher chaotisch. Da steht auch noch ein Bett drin, das aber halt nicht benutzt wird.
Und hinter unserem Schlafzimmer, also unser Dachgeschoss ist dreigeteilt,
da ist theoretisch ein Lagerraum mit Regalen drin.
Und meistens landet das Zeug dann in dem Vorraum, weil es dann nicht irgendjemand
einräumen müsste. Aber im Schlafzimmer selbst, da ist ja einfach nicht viel.
Da ist kein Kleiderschrank, sondern ein Schrank, wo die Bettwäsche drin ist,
die Bettüberzüge zum Wächsen. Und sonst haben wir gar nicht viel.
Das Chaos sind dann eher meine Kleider, die ich dann ausziehe,
wenn ich ins Bett gehe. Aber die ziehe ich dann wieder an, wenn ich wieder aufstehe.
Das Bett ist ja chaotisch, aber das liegt an mir. Meine Frau würde jeden Tag
das Bett machen und ich denke immer, ich komme doch gleich wieder.
Aber es ist halt keine Ahnung, es ist nur ein Schlafzimmer.
Weil die Empfehlung ist hier von der Universität Aachen, dass es schon ein aufgeräumtes,
ordentliches Zimmer sein sollte, auf das Wesentliche reduziert.
Nicht zu viele Reize halt. Bei uns sieht das gerade aktuell schwierig aus.
Wir haben halt ein Bett im Schlafzimmer stehen und ansonsten sind überall Klamotten
verteilt und Koffer verteilt, weil wir immer noch keine Schränke haben.
Ja, aber noch keine Schränke und kein kleiner Schrank. Das soll dann im Januar kommen.
Der kleiner Schrank hat dann auch wieder einen Haufen Geld gekostet.
Wie es dann ist. Schritt für Schritt ins Hausglück.
Dann haben wir natürlich Vermeidung von Koffein und Alkohol.
Deutschland ist ein Alkoholland.
Aber ich trinke kein, also seltenst Alkohol, daher habe ich damit kein Thema.
Koffein, ich trinke mal gerne Spezi, zwei, drei.
Und abends auch?
Ja.
Merkst du Koffein nicht?
Gar nicht. Also ich trinke auch mal einen Red Bull oder schon Ziggy Energy Drinks.
Die sind ja super ungesund.
Ich weiß, rein vom Geschmack her. Ich glaube nicht, dass mich das irgendwie wach hält.
Also ich zischne, weil ich mag ja Getränke kalt und süß.
Also es ist ein perfekter Energydrink. Das heißt, ich ziehe mir so eine Null,
was auch immer. Es gibt ja auch große und kleine rein und dann gehe ich ins Bett und schlafe.
Echt?
Daher, da habe ich gar kein Thema mit.
Also wenn ich, ich merke kleinste Mengen schon von diesem Chenin, glaube ich.
Das gibt es ja auch bei, ach hilf mir, bei so Gin Tonics oder bei Tonics Getränken, bei Schweppes.
Wenn ich sowas abends trinke, dann auch mit dem Quediapin manchmal, dann bin ich hellwach.
Also ich gucke, dass ich zwischen 15 und 16 Uhr, so ist auch die Empfehlung,
kein Koffein oder sowas in der Art zu mir nehme, weil ich da sehr empfindlich
drauf reagiere einfach und dann einfach sehr wach bin.
Ja, meine Frau auch. Also die kann abends auch keinen, er trinkt ja mal gerne,
als eine Cola ist, so mit ihrer Sünde dann.
Ja.
Wenn alles scheiße ist, dann trinkt sie eine kalte Cola.
Ja.
Aber dann kannst du auch nicht schlafen. Also die merkt das auch.
Also ich habe das noch nie gemerkt. Zumindest so lange, dass ich mich erinnern kann.
Sehr merkwürdig, weil wenn mein Mann zum Beispiel richtigen Kaffee trinkt, dann wird er ultramüde.
Ich trinke keinen Kaffee, dann kann ich das nicht beurteilen.
Bier macht mich müde. Wenn ich mal ein Bier trinke, ich muss sich aufs Klo und werde müde.
Ja, Bier treibt ganz schön.
Aber da ich kein Alkohol trinke, ist es kein Thema. Aber ich weiß,
wenn ich irgendwo mal mit Leuten abends noch ein Bier trinke war,
und ich mag eigentlich auch gar kein Bier, das ist ja das Verrückte dabei,
aber Bier fange ich sofort an zu gähnen.
Ich rieche dran und denke schon, naja, jetzt wird es auch Zeit fürs Kühl.
Echt? Keine Ahnung, warum, Bier wirkt sofort.
Ich habe Bier sehr gerne immer getrunken, als ich noch Alkohol getrunken habe.
Jetzt trinke ich hier alkoholfreies Pilz. wenn ich mir mal.
Abends mal … Also du magst den Geschmack wirklich sogar.
Ja, mein erstes Bier hat mir nicht geschmeckt.
Ach so.
Also ganz klar, mein erstes Bier war Mixerie mit Cola gemischt.
Das verstehe ich doch, das kann ich trinken.
Das war, aber ich durfte früher mal zur Kombination Bierschaum von meinem Papa
abblätchen. Ich verstehe, ganz klassisch.
Das war, ach Gott, das würde man heutzutage so nicht machen,
aber was man so in den 90ern so gemacht hat. Also wir reden über die Schlafumgebung.
Wir haben jetzt gesagt, Verdunklung des Zimmers, Raumtemperatur nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt.
Diese 18 bis 21 Grad ist so die Empfehlung von der Universität Aachen,
die da hier was zusammengefasst haben zum unterstützenden guten Entschlaf.
auf aufgeräumtes und ordentliches Zimmer, so auf das Wesentliche, reduziert.
Das hast du auch schon erwähnt, eine geräuscharme und ruhige Umgebung.
Das heißt nicht absolute Stille, weil auch absolute Stille kann ja einen gedanklich
ziemlich wahnsinnig machen.
Gibt ja nichts Schlimmeres als so ein komplett geräuschisolierter Raum, ne?
Ja, für Anführungszeichen Lärm im Gehirn.
Also so Schall, wo dann auch nämlich Schall oder sowas, das zählt ja als Foltertechnik.
Echt?
Gibt es ja, du gehst in den Raum rein und dann hörst du dich selbst nicht mehr,
weil der komplett schallisoliert, also den Schall wegnimmt.
Okay, das heißt, wenn du sprichst, hörst du dich nicht?
Hörst du dich auch nicht mehr, also das ist auch ein Folter,
es zählt also auch als Folter.
Oh, okay. Schlafentzug zählt übrigens auch als Foltermethode.
Natürlich, das ist ja ganz klassisch.
Also wenn ich foltern würde. Wie stehst du?
Oder Entspannungstechnik. Es gibt ja dann Leute wie Meditation oder Dehnübungen
noch vorm Schlafen gehe.
Was ja auch was bringen soll.
Ja, also habe ich hier auf meinem Zettel auch stehen. Schlaftee,
warme Milch mit Honig, ein warmes Bad oder eine warme Dusche.
Meditation, Atemübungen, Bodyscan. Sowas halt in der Art.
Machst du sowas? Funktioniert es für dich?
Da ich das Quirdiabin nehme.
Ah, du nimmst die chemische Variante davon.
Ja, also früher, als ich das Quitapin noch nicht genommen habe,
habe ich tatsächlich regelmäßig meditiert und Yoga gemacht.
Das hat mich ultra runtergeholt tatsächlich.
Also es war richtig beruhigend, entspannend und auch mein Gedankenkarussell,
mein Kopf, der nicht aufgehört hat zu rattern und zu denken,
kam tatsächlich ein bisschen runter.
oder auch eine heiße Dusche nehmen, das tut dem Körper halt richtig gut.
Vor allem, weil ich auch Sportverletzungen habe. Das tut dann generell sehr gut auf dem Rücken.
Als ich in der Klinik war und das erste Mal manig war, da habe ich es auch mit Schlaftees probiert.
Da hatte ich das Quijapin noch nicht so einer hohen Dosis gehabt,
sondern nur 25 Milligramm.
Manchmal wirkt es, manchmal wirkt es nicht.
Es hat auf jeden Fall den Körper aufgewärmt und ein bisschen entspannt.
Aber zum Schlafen gefördert, weiß ich nicht. Ja, also grundsätzlich sollte man
schon darauf achten, dass man sich irgendwie irgendwo Entspannung holt.
Das ist wie immer, typisch, ich bin ja eigentlich ein Freund von Meditation, ich mache es nur nicht.
Das ist so ein roter Faden, ihr hört das immer wieder von mir.
Ich mache mir ja viel Gedanke und mache mich dann selbst nicht dran.
Also ich habe immer wieder...
probiere es mit Meditation, um Gehirn abzuschalten, weil ich habe ja auch dieses
Thema mit alles zu Tode zu denken und so weiter, also versuche ich zu meditieren.
Nur wenn ich anfange zu meditiere, das ist ein ganz komisches Ding,
dann kommt bei mir direkt Sexgedanke.
Ich weiß nicht, warum. Meine Frau hat es meiner Frau gesagt. Also wie ist das bei dir?
Meine Frau meditiert schon. Also wie gesagt, die macht ja auch Yoga und dann
meditiert sie, aber es ist eher beim Aufstehen, als ins Bett zu gehen.
Und wenn ich meditiere, Also ich merke, es funktioniert.
Ich kriege mein Gehirn abgeschaltet und als nächstes machst du Sex.
Jetzt hättest du Bock. Und dann hockst du da und versuchst ja nicht aktiv dein
Gehirn abzuschalten, sondern versuchst einfach ruhig zu bleiben,
weiter zu atmen, weil aktiv abschalten funktioniert nicht.
Echt jetzt?
Sex? Und dann so, ja. Und dann kommt die also weirdeste einfach nur wilde Sexgedanke.
Du sprudelst da mein Gehirn und dann ist jede Meditation ist dann direkt ruiniert,
weil ich kriege die auch nie mehr aus dem Kopf raus.
Wahrscheinlich sollte ich dann halt einfach tagelang, bis mein Gehirn sich sagt,
funktioniert nicht, ich muss was anderes machen.
Aber im Moment ist meine Erfahrung, wenn ich wirklich es schaffe,
abzuschalten, kommen kurze nach Sexgedanke.
Ja, erinnert mich an meine TV-Zeit. Da war es heftig. Ich bin halt jung geblieben. Ja.
Ja, ich überlege gerade, also ...
Meine Frau sagt ja immer, du hast echt einen Schuss, was das angeht mit deinem Gehirn.
Ja, aber das gehört auch zum Krankheitsbild der bipolaren Störung mit dazu,
dass man dann halt auch in hypomanischen oder manischen Phasen ist man halt
einfach, da ist man einfach on fire, so, also ... Das Gönnis on fire!
Also, ja, kann ich gut nachvollziehen und so verstehen, je nachdem,
wie mein Zyklus ... Ja, doch.
Sollten wir mal generell über Sex reden oder ist das dir intim für irgendwann mal eine Folge?
Wir können gerne mal über Sex reden.
Oder Sexualität.
Sexualität klingt professioneller.
Oh Gott, eins, zwei, drei, vier, fünf. Die Josie hat schon wieder sieben Themen angekreuzt.
Nee, das war noch vom letzten Mal. Ich bin zugekommen, ist Thema über Tod.
Tod und Sex, ja.
Das klingt gut. Ja, Tod und Sexualität.
Das sollte man in einem Thema zusammenfassen.
Weißt du? Passt, oh Gott. Da fällt mir gerade eine Folge von Big Bang Theory
ein, wo die eine Partnerin von Ratsch unbedingt wollte, dass auf dem Friedhof,
auf dem Grabstein, da fühlt man sich so richtig lebendig und so.
Die war auch ein bisschen weird.
Aber kein Schämen.
Nein, solange ihr legale Dinge tut, tut, was ihr wollt.
Ja, genau, mit Einverständnis.
Whatever floats your boat. Wie ist es mit Bildschirm vor dem Schlafen gehen?
Eigentlich immer.
Ganz schlimm, oder?
Also, ich weiß nicht, immer schon.
Ja, seit ich Handys habe.
Ja, also unser Ritual abends ist dann einfach, ich koche ab und dann essen wir
zusammen, mittlerweile auf dem Esstisch, was ganz schön ist.
Da hatten wir letztens schon drüben, wie erwachsen.
Ja, jetzt zur Weihnachtszeit tue ich auch noch ein, zwei Kerzen anmachen, aber es ist so still.
Es ist zu still.
Es ist so still.
Stimmt, da fehlen euch natürlich die Kinder, die auf keinen Fall stille zu lassen.
Ja, ich weiß nicht, ob du dich noch erinnern kannst, vor deiner Zeit mit oder
ohne Kinder. Wir wohnen ja jetzt im Haus und es ist halt einfach,
man hat sich, oder ich habe wenig zu erzählen.
Okay.
Und dann letztens haben… Gut.
Bedingt auf deine Situation, dass du gerade zu Hause bist.
Ja, genau. Ich erzähle ein bisschen, was ich am Tag gemacht habe.
Wenn ich was gemacht habe, dann erzähle ich das immer sehr, sehr stolz,
damit ich gut gelobt werde.
Damit ich nachweisen kann, dass ich wenigstens ein bisschen was gemacht habe.
Aber es ist halt still und wir haben normalerweise immer Serien geguckt abends.
Ja, ja.
Und parallel halt dazu gegessen. Groß geredet hat man nicht, seit wir im Haus leben.
Mit Esstisch ist das viel angenehmer auf dem Esstisch halt zu essen,
weil dann verkleckere ich mich nicht so.
Das war sonst immer gefährlich hier mit meinen Klamotten.
Also bevor wir Kinder hatten, wir hatten ein Esszimmer, das wir nie benutzt
haben. Da stand auch ein Esstisch, wir hatten dann nicht mal ein Stückchen.
Stühle? Doch, wir hatten Stühle für den Esstisch. Das ist nicht wahr.
Jemand hat uns einen Esstisch geschenkt und ich glaube, wir hatten auch Stühle dafür.
Dieser Raum war nie fertig, weil wir den ja auch nicht benutzt haben.
Also dieser Raum war so halb fertig.
Also das Laminat war gelegt, aber wir haben es nie geschafft,
die Bodenleisten ranzumachen. Da stand ein Schrank drin.
Ich glaube, da waren Spiele drin. Also das war ein richtiger Raum mit allem
drum dran. Da war sogar ein Balkon davor. Doch, wir haben mal Thanksgiving-Estat
veranstaltet, zwei Jahre lang.
Daher mussten wir auch Stühle gehabt haben. Aber wir haben da nie drin...
Oder vielleicht mal, aber sonst hast du auf der Couch gemütlich vor dem Fernseher,
weil wir haben ja auch vorher schon gequatscht und dann war Essen war so,
jetzt gemütlich mache ich vor dem Fernseher.
So war unser Essen und jetzt natürlich haben wir kein Fernseher mehr an mit
den Kindern, weil wir so wollen ja die Kinder vor dem Fernseher weghalten.
Ja, klar.
Jetzt essen wir am Esstisch, aber ruhig ist es da nie, weil drei Kinder und
jeder hat extrem viel Redebedarf.
Ja.
Alle.
Okay.
Ich würde gerne mal in Ruhe essen.
Ich finde, das ist so krass. Das
Leben mit und ohne Kinder sieht so unterschiedlich aus. Auf jeden Fall.
Es ist entweder hardcore das eine oder hardcore das andere. Ja, natürlich.
Und man vermisst immer das, was man nett hat. Ich sage ja.
Also, wenn wir zu zweit sind, die Kinder sind irgendwo unterwegs,
dann pflanzen wir uns auch auf die Couch und essen dort.
Schön.
Und dann auch gern irgendwas Dreckiges.
Pommes, Nuggets.
Eher so eine Pizza, das sowas. Meine Frau liebt ja Pizza über alles.
Wir haben uns jahrelang von Pizza ernährt.
Das war echt so... Inzwischen kannst du es manchmal selbst nicht mehr sehen.
Also es hat ja auch nur, keine Ahnung, 20 Jahre gedauert.
Ja, ja.
Aber sowas dann, wo man halt nicht lang kochen muss, sondern einfach in den
Backofen schiebt oder sowas bestellt.
Du hast es ja zu kochen.
Ja, das kommt ja noch dazu, also ich unterstütze meine Frau mit Anwesenheit.
Dann sagt sie immer, hol mal das. Dann sage ich, hä, was? Wo ist denn das?
So, weil ich halt einfach nicht koche. Ihr seht, ich komme nie gut weg aus diesem Podcast.
Ja. Ich bin… Ich habe hier noch einen Punkt zum Thema Matratze.
Wie siehst du das?
Passende Matratze.
Oh, ja.
Wie alt sind eure Matratze denn? Ich habe keine Ahnung.
Die haben wir, ich kann es dir nicht sagen, wir haben mal zwischendrin,
wie meine Frau schwanger war, hat sie sich eine andere geholt,
eine weichere, weil die, die wir hatten, zu hart war.
Die habe ich irgendwann mal gekauft, die war so eine, das ist bestimmt so eine,
ach, was hört man denn immer, die Werbung.
Die ist ständig in allen Podcasts und sowas wurde die beworben.
Die Emma.
Es könnte sein, dass es die Emma war. Und dann habe ich mir die angeguckt und
die hat die auch richtig gut abgeschnitten und dann habe ich mir die irgendwann
bestellt. Und dann dachte ich, ja, ist okay.
Aber eigentlich finde ich es inzwischen ungemütlich. Dann hat meine Frau auch eine bekommen.
Dann war die aber zu hart. Dann hat sie eine andere. Jetzt haben wir zwei verschiedene Matratzen.
Dann frage ich mich, wahrscheinlich hat irgendein Kind dann die Emma-Matratze.
Ich weiß es gar nicht. Also sehr chaotisch.
Ihre Matratze ist, sagen wir mal, ein Zentimeter höher als meine.
Was mich, wenn sie mit drin liegt, gar nicht stört. Aber wenn ich allein im
Bett liege, falle ich immer von den Matratzen runter.
Und das klingt ja jetzt wirklich, wir reden von nett mal ein Zentimeter.
Das ist lächerlich. Aber ich liege dann immer in dieser Grube drin,
die dann nicht existiert.
Aber nee, ich finde, wir haben ein sehr ungemütliches Bett im Moment.
Das müssen wir irgendwann auch ändern.
Das ist einfach, ich schlafe nicht gut in diesem Bett.
Unsere Matratzen sind inzwischen ungemütlich. Aber zu weich geht auch nicht.
Da kann ich auch nicht schlafen. Dann habe ich Rückenschmerzen.
Ich fühle mich einfach alt.
Ich hätte gern, ich schwärme immer schon von einem Wasserbett.
Wahrscheinlich wäre es die Hölle. Ich weiß es gar nicht.
Okay.
Für mich klingt Wasserbett immer wie der Himmel. Auf Wolken liegen schlafen.
Und wahrscheinlich könnte ich da nicht schlafen. Ich weiß nicht,
ich habe noch nie auf dem Wasserbett gelegen.
Ich auch nicht, aber ich stelle mir das… Das.
Klingt so gut.
Ich weiß nicht, ich finde das so aufwendig. Und ich hätte dann auch immer Angst,
dass irgendwas kaputt geht.
Ja, aber wir haben eine Generation von Wasserbetten, die nichts passiert ist.
Ja, ich weiß nicht.
Aber meine Frau mag auch kein Wasserbett. Jetzt muss man auch sagen,
meine Frau nicht, haben auch ein größeres Gewichtsunterschied.
Aber es gibt ja getrennte Matratzen. Auch das wäre kein Thema.
Meine Frau hat Angst, ich schmeiße mich ins Bett und sie fliegt auf der anderen Seite raus.
Also so wie man es in alten Filme sieht, wo dann einfach ein riesen Wasserblas
im Bett ist und man schwimmt da drin fast und ertrinkt halb,
weil man sich hin und her schunkelt.
Und das habe ich mich informiert. Das ist ja gar nicht mehr so.
Das sind ja stabile Dinge.
Aber keine Ahnung. Also irgendwann müssen wir uns mal, Wahrscheinlich,
wenn wir die Schlafzimmer wieder wechseln.
Also im Moment haben wir ja noch zwei Kinderzimmer, wobei die zwei Kleinen schlafen
zusammen in einem Kinderzimmer.
Das wollen wir aber dann ändern, wenn die Kleine in die Schule kommt.
Also die zwei Großen hatten zusammen ein Schlafzimmer, bis die Große in die Schule kam.
Dann haben wir zwei Schlafzimmer, dann hat die Große unser Schlafzimmer bekommen,
wir sind um das Dach gezogen.
Und jetzt haben die zwei Kleinen zusammen ein Schlafzimmer. Und wenn die dann
auch in die Schule kommt, das hat jeder seine... Weil dann wechselt die Mittlere
aus der Grundschule raus. Nee, der Wechsel aus der Grundschule war immer das
Thema, wo ich sage, okay, jetzt muss ich auch für dich mal lernen und so weiter.
Sprich, in anderthalb Jahren werde man ein drittes Schlafzimmer brauchen,
ein drittes Kinderzimmer.
Dann werde man nochmal alles umbauen und dann spätestens wollen wir uns mal
wieder ein gescheites Bett kaufen.
Okay.
Also wir haben auch so ein Kartonbett.
Wie lange ist das jetzt noch? Nee, wie lange ist das noch her?
Anderthalb Jahre.
Und so lange willst du warten, bis du einen guten Schlaf hast?
Jawohl, ich schlafe ja schon seit ewig schlecht. Aber ich glaube,
es liegt auch ganz viel einfach an meine gesundheitliche, also sportlich-gesundheitliche
Befinden, dass ich halt einfach nichts mache im Moment, seit das kommt ja alles dazu.
Das ist ja auch nicht gut für den Rücken und so weiter. Mit Gewicht und so,
alles kommt ja alles zusammen. Und daher, ich weiß es nicht.
Ich habe schon lange kein gescheites Bett mehr gehabt.
Ich erinnere mich, ich war mal eingeladen auf so Matratzenprobe-Liege von irgendeiner Matratzenmarke.
Und das hatte auch so ein Bett,
gestellt und er hat mit so Latten, sondern mit so,
Einzeldingern und er hat es aufgebaut, man hat sich draufgelegt und erinnere
ich mich, leg mich drauf und es macht so knack, knack, knack,
knack und gefühlt ist einfach alles an seinen Platz gerutscht in meinem Rücken
und ich denke, oh, das ist der Himmel.
Dann hat er gesagt, ja, das kostet 1000 Euro und er so, oh, es ist doch nicht der Himmel.
Aber dann bin ich dann wieder geizig, ich bin doch nicht bereit,
1000 Euro für eine Matratze, die man ja dann theoretisch alle,
wie lange behält man normal? Sollte man eine Matratze behalten?
Zehn Jahre.
Zehn Jahre, okay, das wäre ja noch okay. Das wäre ja 100 Euro pro Jahr.
Vielleicht dann doch mal.
Vielleicht ist es auch nur eine Einbildung in der Verkleidung der Vergangenheit.
Nee, nee, nee.
Wenn man drauf liegt, wird es dann gar nicht so geil auf Dauer.
Doch, doch. Also wir haben ja ein Boxspringbett gehabt. Das hatte ich damals
von zu Hause aus dem Elternhaus mitnehmen können.
Das ist so weich, ja.
Es gibt auch Boxspringbett mit harten Matratzen. Aber damals war es ziemlich
weich oder relativ weich. Und mit dem Topper noch drauf war es eigentlich sehr
gemütlich, aber jetzt ist es schon zehn Jahre her, fast zehn Jahre älter ist.
Zwölf Jahre, wo ich das Bett habe. Genau, das haben wir nochmal neu aufgebaut.
Das steht jetzt in unserem Gästezimmer. Das ist halt sehr weich.
Da komme ich vorbei zum Probe-League, ob es das ist.
Ja, wir sind morgens, mein Mann und ich, aufgestanden, als wir noch in der Wohnung
gelebt haben. Und wir hatten echt beide Rückenschmerzen gehabt.
Und da ist das höchste Eisenbahn zu sagen, okay, wir haben dann ein neues Bett geholt.
So ein Balkenbett und dann mit einem einfachen Lattenrost. Und wir haben uns
ziemlich teure Matarzen gegönnt.
Und?
Ich liebe es.
Oh, also Matratze ist ja auch das Wichtigste. Also Latte-Rost ist gar nicht
so wichtig. Die Matratze ist wichtig.
Genau, die Matratze ist schon….
Schick mir mal einen Link.
Ich weiß nicht, die Marke weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur,
dass ich die allerhärteste Stufe habe, die Stufe 5.
Mein Mann hat eine weicher genommen, die Stufe 4.
Ich habe da so eine Einbildung. Je härter ich die Matratze bestelle,
desto länger hält sie auch. Keine Ahnung, ob das stimmt.
Weiß ich nicht, ob das ein Irrglaube ist. Aber das ist halt schon, man liegt halt
Einfach gerade. Und ich habe auch ein neues Kissen, so ein Nackenkissen tatsächlich mir geholt.
Das hat auch 150 Euro gekostet, dieses Kissen.
Aber seit ich dieses Kissen habe, habe ich deutlich weniger Migräne.
Also ich habe ja, ich weiß nicht, wie viele Kissen wir haben,
weil ich schon alles ausprobiert habe.
Ja.
Und alle Empfehlungen. Ich finde, Kissen ist auch, also ich finde alles,
was mit Schlafstort nervt gefühlt.
Weil ich aber nicht das richtig im Moment auch finde, seit die Decke ist noch
in Ordnung. Wir haben so eine Riesendecke, wo wir beide drunter liegen können. Echt?
Oh, sowas könnte ich gar nicht.
Nerv wiederum es, weil meine Kinder in der Mitte liegen manchmal und die alle
nicht zugedeckt sein wollen.
Die kicken dann immer die Decke weg. Aber zu zweit ist das super.
Okay, echt? Oh, nee. Ich brauche meine eigene Decke.
Nee, weil ich decke mich ja auch nicht unbedingt immer zu. Ich bin dann oft
nur so ein bisschen zugedeckt.
Aber meine Frau kommt ja eh nachts rüber, wenn ihr kalt ist und zieht sich meine
letzte Wärme, die ich habe.
Daher wärme ich sie eigentlich dann auf mit meiner Anwesenheit unter dieser
Decke. Also ich finde, das war eine gute Anschaffung, wie wir das mal irgendwann gekauft haben.
Vorher hat man ja auch getretet, denke ich. Aber ich habe gesagt,
da kam ja meine Frau ihren eiskalten Fuß irgendwann nachts rüber.
Ja.
Hat mich geweckt mit dem Sauggeräusch, wie sie die Wärme abgesaugt hat,
wie so ein Vampir. Und dann verschwand er wieder, wenn sie warm war.
Aber sonst, nee, Kissen ist echt ein Thema. Ich habe da auch alles Mögliche
probiert schon, ist alles schlecht.
Okay.
Daher Matratze wäre dann wirklich nochmal ein Thema, dann vielleicht noch mal was Gescheites.
Also ich kann mich noch erinnern, das war so irgendwas, Werbung mit Astronauten.
Das ist immer gut.
Also so irgendwie was, schlafen wie im Weltall, kühl und schwerelos.
Das ist ja das, was ich vor dem Wasserbett erwarte.
Ah, ich weiß nicht.
Schwerelosigkeit.
Okay, also ...
Liebe Leute da draußen, wenn ihr Schmerzen habt oder so, gönnt euch mal,
also meine Empfehlung ist wirklich, nehmt euch Geld in die Hand und kauft euch
eine anständige Matratze.
Wir waren da auch im Möbelgeschäft und haben mehrere Matratzen getestet,
haben länger drauf gelegen.
Und da habe ich schon gemerkt, oh, da zieht es, da zwickt es,
da ist es ungemütlich, da ist es viel zu tief,
da ist es sich bewusst die Zeit dafür zu nehmen, weil, wie gesagt,
ein Drittel unseres Lebens schlafen wir und der Schlaf sollte gut sein,
damit wir erholsam den Tag starten können mit voller neuer Energie.
Und da fände ich, also ich hatte ja früher einmal im Monat mindestens Migräneanfälle
gehabt, wo ich dann zwei, drei Tage flachgelegen bin.
Das kenne ich durch das Kiesel, da bin ich ganz schlecht auf dem Kiesel schlafen.
Genau.
Ja, ja.
Zu viel gearbeitet, zu viel am Bildschirm, zu viel Stress und deswegen ich liebe ja schlafen.
Du hast ja gesagt, du hast es total.
Wenn ich schlafe, finde es toll, aber schon ins Bett geht es ja eine Überwindung
und das ist ja das Ding. Wenn ich mal liege, dann liege ich.
Da komme ich ja nicht mehr raus.
Aktuell will ich ja einfach nur viel rumgammeln, aber das ist ja nicht wirklich
schlafen, aber ich wünschte, ich wäre ein bisschen, ich hätte ein bisschen Beanspruchung,
dass sich das Schlafen auch nochmal wieder ordentlich lohnt.
Ich fühle mich wie im Rentner gerade, so glaube ich.
Verstehe. Daher kauft euch eine gescheite Matratze. Daher ist unser Sponsor.
Der jetzt leider. Hier bitte Bettensponsor X einfüge.
Kann ich dir mal raussuchen, was wir da jetzt uns geholt haben.
Daher, ja, Matratze.
Aber es war auch nicht gerade günstig.
Ja, aber ich habe gesagt, es hat ja dann getestet, aber 1000 Euro für dann,
wir brauchen ja zwei Matratzen.
Oh, da hat direkt mein, da kaufe ich mir lieber einen Laptop dafür für die 2.000 Euro.
Aber du hast doch schon zwei Laptops und benutzt doch nur einen.
Das hast du ja gemerkt, ne?
Ja, ja. Manche Sachen finde ich echt unsinnig.
Jetzt habe ich gerade eine Bearbeitung gehabt, da heißt mir das gerade eingefallen.
So, ich habe hier Einfluss von Schlaf auf Menschen mit bipolarer Störung.
Ah, okay.
Also, wir fangen an mit manischer Phasen. Ich lese es einfach mal vor.
Während manischer Episoden haben Betroffene häufig wenig Schlaf. Kann man bestätigen?
Ja, Schlafbedürfnis.
Schlafbedürfnis, deswegen haben wir ja schon. Sie können mehrere Tage hinterher
wach bleiben, was die manischen Symptome verstärken kann.
Ja.
Kann man bestätigen?
Ja.
Ein gestörter Schlafrhythmus verstärkt oft die Symptome der Manie,
wie etwa impulsives Verhalten, Reizbarkeit oder übermäßige Energie.
Hage drunter, können wir bestätigen.
Ist ja auch oft ein Zeichen von manischer Phase. Du bist so voller Energie,
Schlaf ist überhaupt nicht dran zu denken, weil du hast ja auch ganz viele Dinge zu erledigen.
Also als ich auf der Geschlossenen war oder wieder mehr manisch wurde und dann
auch noch Fernsehen geguckt habe und so, Alle Reize haben mein Gehirn noch mehr
befeuert und noch mehr und noch mehr und noch mehr.
Das Gehirn wird dann so gierig nach Reizen und will einfach viel erleben,
viel machen, viel tun, viel denken und meistens ist es einfach nur sehr viel Quatsch.
Dann habe ich hier depressive Phasen. In depressiven Phasen klagen viele Betroffene
über Schlafprobleme, entweder übermäßigen Schlaf, Hypersomnie,
oder Schlaflosigkeit, Insomnie.
Das ist wirklich Insomnie. So wie Insomnie, das war doch ein Lied, oder? Was ist das?
Schlaflosigkeit, das würde ja passen. Auch dies verstärkt die depressiven Symptome
und erschwert die Behandlung der Erkrankung.
Können wir auch abhaken? Ja, was ich spannend finde, ist halt,
dass bei der depressiven Phase beides zutreffen kann.
Also entweder zu viel schlafen und nichts mehr...
tun können, machen können. Das Schlafbedürfnis
ist sehr hoch oder halt das Schlafbedürfnis ist halt sehr niedrig.
Das ist wahrscheinlich, wenn du im Grübeln bist und so. Dann ist dein Gehirn
ja am Arbeiten wie verrückt und warum alles scheiße gerade ist.
Und da habe ich zum Beispiel so eine Art Teufelskreis, also Gedankenkarossel,
Teufelskreis mitgenommen.
Wenn man halt wach liegt und grübelt und nicht abschalten kann und immer wieder
weiter denkt, denkt, denkt, denkt, dann kann es dann auch dazu führen,
dass man Und besorgt wahrnimmt, dass man nicht schläft.
Zum Beispiel jetzt ist es schon Mitternacht und ich liege immer noch wach oder
es ist schon zwei Uhr. Ich bin immer noch.
Na gut, das ist ja der klassische Augenz, es ist schon drei Uhr.
Das kenne ich auch von mir, als ich das QTB noch nicht geholt habe.
Da bin ich alle zwei Stunden wach geworden.
Teilweise, weil ich auf die Toilette musste. Teilweise, weil mein Gehirn einfach angeschaltet war.
Und ich dann einfach nicht mehr, also der hat einfach weiter gedacht.
Oder im Traum habe ich noch gedacht über die Arbeit und so.
Das war dann schon schwierig. Also man nimmt es selber besorgt wahr,
dass man nicht mehr schlafen kann und dann können Gefühle entstehen wie Ärger und Wut.
Zum Beispiel, warum kann ich nicht schlafen? Andere schlafen schon,
mein Mann schlacht sogar vor sich hin.
Es ist immer das Gleiche, obwohl ich heute Sport gemacht habe,
nichts hilft. Andere schlafen schon nach fünf Minuten. Bei mir stimmt etwas nicht.
Und dann entstehen halt wieder Sorge und Ängsten bezüglich auch des nächsten Tages.
Zum Beispiel, wenn ich nicht mindestens sechs Stunden schlafe,
dann schaffe ich den Tag morgen nicht, dann kann ich mich nicht konzentrieren
und kann auch keine Leistung bringen, ausgerechnet heute, wo ich doch einen
Morgen einen wichtigen Termin habe, bei dem ich fit sein muss.
Ja, okay, das ist ja auch was man kennt, ja.
Dieses Karussell, erstmal dieses Wachliegen, Grübeln, nicht abschalten können,
besorgt wahrnehmen, dass man nicht schläft, Ärger und Wut entsteht,
dann Sorgen und Ängste bezüglich des nächsten Tages, dass dann auch so eine
körperliche Anspannung und Aktivierung einfach da ist, weil der Körper denkt, oh,
die ist dann noch oben ganz schön am Rattern, Rattern, Rattern,
also bleibe ich mal weiter wach liegen, weil sie scheint da irgendwas ganz Spezielles
denken zu müssen oder zu wollen halt, dann kann man einfach da nicht abschalten.
Die Quelle ist davon von Schramm und Glächer von 2010, Interpersonelle Psychotherapie in der Gruppe.
Da hilft es halt so eine Art Grübelstuhl oder die Empfehlung für,
wenn man in so einem Gedankenkarussell ist, das dann aufzustehen tatsächlich.
sich nicht voll das Licht anzumachen, sondern gedämmtes Licht. Mit Dimmer am besten.
Leichte, vielleicht ruhige.
Meine Frau, wenn ich dann das Licht anmache.
Habt ihr nicht so kleine Lichtschalter oder so was Kleines, wo sie dann nicht so wach wird?
Nö. Also meine Frau hat bei sich auf dem Bett, glaube ich, einen Nachtschlempel.
Das kann man dämen, aber das ist ja bei ihr drüber.
Also meine Frau wird eh wach. Meine Frau sagt, ich bin viel zu laut.
Wenn ich aufstehe, wenn ich ins Bett gehe.
Aber ich kann das nicht bestätigen. Ich finde Elfen gleich schweb ich durchs Schlafzimmer.
Auf den Fußspitzen, Zehenspitzen. Daher, aber, also ich kenne das...
Aber dann liege ich gefühlt schon, keine Ahnung, dann ist es nachts um drei
und ich liege seit fünf Stunden wach, dann stehe ich auf, aber dann stehe ich genervt auf.
Ja.
Dann stehe ich nicht kurz auf und dann wieder, sondern ich stehe dann auf und
habe dann gar nicht geschlafen. Also dann habe ich auch wirklich die ganze Nacht
dann gar nicht geschlafen.
Ich stehe dann auf und gehe an meinen Computer, weil was soll ich denn schon
machen, weil nachts um drei muss ich ja nichts machen.
Oh, das ist aber sehr gefährlich.
Ja, natürlich. Also ich habe dann nicht geschlafen. Meine Frau kommt dann irgendwann
morgens und sagt, hast du geschlafen? Nein, bin ich aber auch gereizt,
weil ich nicht geschlafen habe.
Aber das ist dann so dieses, ich habe ja gesagt, wie ich schon zum Schlafe gehe,
stehe und dann lege ich fünf Stunden in diesem Bett und gar nicht schlafe,
was mich ja noch wütender macht.
Und dann stehe ich auf und dann habe ich halt ein
nicht so toll den Tag danach, weil ich genau gar nicht geschlafen habe.
Dafür kann ich am nächsten Tag meistens gut schlafen, weil ich dann einfach 48 Stunden wach war.
Ist bestimmt nicht so.
Weiß ich nicht, ob das zu empfehlen ist.
Also man kann schon auch Schlaf nachholen, aber wenn er länger ist,
da hat die MyFinkX letztens was auf Instagram gepostet, dass man vor allem als
Elternteil von jungen Kindern oder Babys, da hat man ja krassen Schlaf dazu.
Ja gut, das ist ja, dann nimmst du dir, was du bekommst.
Also man kann am Wochenende, wenn man unter der Woche zu wenig Schlaf hat und
die meisten in Deutschland dann glaube ich, haben einfach zu wenig Schlaf.
Wenn man sich so umhört, was die Leute, also ich denke, das,
was du beschrieben hast, oh, ich will noch ein bisschen mehr,
noch nicht ins Bett, ich will noch das und das machen und das machen.
Ich glaube, das kennen sehr, sehr viele.
Dass sie einfach ihre Selbstfürsorge.
Der Tag kommt halt nur 24 Stunden.
Ja, ihre Selbstfürsorge nicht drauf achten und dann nicht rechtzeitig halt ins
Bett gehen oder sich den Schlaf holen und selber mega schon gestresst und fertig ist und K.O.
ist und dann trotzdem aber noch diese Sachen erledigen wollen,
Weil da so ein Druck entsteht, das unbedingt jetzt machen zu müssen.
Also ich glaube, dass viele gesellschaftlich, es ist ja ein gesamtgesellschaftliches
Problem, Schlaf und Schlafritmius.
Und ich glaube, dass viele, ähnlich so wie du es beschrieben haben,
nicht auf ihre Selbstfürsorge achten und auf ausreichenden Schlaf achten,
sondern halt einfach viel Zeit da abknöpfen.
Obwohl man so gestresst und fertig ist, K.O. ist, dass man dann dennoch Dinge
halt erlegen will und machen will und halt da entsprechend sich nicht die Erholung
holt, die man eigentlich dann halt braucht.
Und ich finde das tatsächlich ein bisschen fahrlässig.
Ja, gebe ich dir recht grundsätzlich.
Da bin ich ehrlich gesagt streng halt auch.
Zu mir?
Ja, generell.
Ihr merkt, wie ich gerade ihre Stimmung wechseln? Jetzt zieht sie ein Gürtel aus der Hose.
Nee, da denke ich mir, das ist doch so fahrlässig, wenn ich doch so müde und
k.o. bin und fertig bin, warum hole ich mir nicht dann die Erholung?
Warum gehe ich denn da nicht
Anstatt eine Stunde wieder unnötig am Computer rumzudatteln,
warum gehe ich denn nicht mit meiner Frau früher schlafen?
Weil dann am nächsten Morgen der Tag ganz anders wieder aussieht,
wenn du zwei, drei Stunden mehr Schlaf hast, oder?
Vielleicht.
Vielleicht.
Ich sage jetzt nichts.
Wieso nicht?
Am Schluss hörst du jetzt noch meine Frau und ist deiner Meinung?
Ach so, ja. Ja, gut.
Ja, du hast natürlich recht. Das sind ja auch die Gedanken, die ich mir mache.
Nur wenn ich dann abends in der Situation bin, denke ich, ah,
Bett, lieber mache ich noch irgendwas.
Echt?
Dann ist ja mein Gehirn immer vernünftig um 10, 11, 12, 1, 2, 3.
Ja, ist halt auch die Frage, wie schafft man es, sich Schlafrituale unter Schlafgewohnheiten,
Schlafrituale aufzubauen, die einem guttun.
Und da habe ich gelernt, besonders wenn ich im Urlaub bin oder nicht gestresst
bin, schaffe ich es eher Dinge zu verändern, als wenn ich eh in meinem Alltagsstress
oder früher in meinem Alltagsstress halt war.
Da schafft man das eher weniger Dinge zu verändern. Und als ich mich im jugendlichen
Alter über gesunde Ernährung ein bisschen mich schlau gemacht habe und geguckt
habe, weil ich auch immer irgendwie ein bisschen abnehmen wollte,
meistens habe ich dann immer zugenommen,
typische halt, es reicht schon an einem Tag in der Woche einmal gesund zu essen,
um eine erste Veränderung halt reinzubringen.
Und man merkt ja dann die positiven Effekte, wenn du halt was Gesundes gegessen
hast, dass es dir dann generell auch ein bisschen besser geht.
Oder wenn du dann mal einmal in der Woche, Kai, kannst du vielleicht mal früher schlafen gehen.
Oder mal zwei, drei Stunden mal länger oder mehr zu haben.
Und dann spürst du ja auch, dass es dir dann besser geht, denke ich.
Und das kann ein Motivator sein.
Aber ich habe ja meine Schlafstunden, weil wenn ich dann wach werde,
ist niemand mehr im Haus.
Ja.
Dann schlafe ich ja meine acht Stunden. Nee, ich schlafe keine acht Stunden.
Aber ich könnte es theoretisch.
Also du hast ja ausreichend Schlaf.
Also es sind ja nicht die Dauers, es ist nur die Schlafenszeit und der Schlafensrhythmus,
der bei mir einfach nicht vorhanden ist.
Ach so.
Also ich sage ja, wenn ich mal liege und sage, so jetzt wird geschlafen. Ja, okay.
Dann holt sich mein Körper schon seinen Schlaf. Außer ich habe dann natürlich Termine oder so.
Dann sollte ich schon ins Bett gehen, schaffe ich natürlich auch nicht.
Dann habe ich den Schlaf nicht, dann habe ich halt nur sechs Stunden oder so.
Weil zwischen sechs und acht Stunden soll man ja aber nicht.
Acht Stunden ist ja nicht festgezurrt.
Ja, genau. Also das ist bei jedem ein bisschen unterschiedlich.
Also das kriege ich schon im Normalfall hin. Ausnahmen bestätigen nur die Regeln dann.
Daher, aber ich habe auch hier Forschungsergebnisse zu Schlafstörungen als Auslösung
für bipolare Episoden, wie sie wirken können.
Dann steht ein plötzlicher Wechsel im Schlafrhythmus und dann natürlich,
wie häufig bei Schichtarbeit oder bei reisenbedingten Chatlag vorkommen,
kann zu einer Verschlechterung der Symptome führen. Schön ist immer, es kann natürlich.
Muss halt nicht.
Der zirkadiane Rhythmus, noch nie gehört, sagt dir der was, der zirkadiane Rhythmus?
Nee, tatsächlich.
Also die innere Uhr des Körpers spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Ein gestörter Rhythmus kann die Chemie des Gehirns beeinträchtigen und somit
die Symptomatik der bipolaren Störung verschärfen.
Verringerung der Schlafdauer, weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht,
kann das Risiko für manische Episoden erhöhen.
Und schwankender Schlafrhythmus, unregelmäßiger Schlaf und häufiges Wachwerden
in der Nacht können den Verlauf der bipolaren Störung negativ beeinflussen.
Das ist natürlich eine Zusammenfassung. Ich habe auch
Die Links, aber da muss man nachgucken. Das ist einmal von National Institute
of Mental Health. Kann ich gerne den Link reinschmeißen.
Und dann American Academy of Sleep Medicine ist der andere Link.
Aber da, also es ist nur auf der nieder Seite. Leider ist der Link nicht so
tief, damit man auch direkt die Seite findet. Da müsste man sich halt, aber es geht ja beides.
Das eine ist ja Mental Health, also mentale Gesundheit. Und das andere ist dann Schlafmedizin.
Da ist bestimmt auch, es sind halt natürlich englische Seiten,
wie auch schon der Titel klang.
Ja.
Klar, American spricht schon dafür das Englische. Daher kann ich gerne den links
in die Shownotes, da kam jetzt die Zusammenfassung so ein bisschen her,
was ich jetzt noch rausgeschrieben hatte.
Dann gehen sie nochmal Empfehlungen, aber da geht ja genau die gleiche Schlafhygiene wieder los.
Sonnenstrahlung, da haben sie noch Entspannungsübungen, hatte mal Vermeidung
von Stimulanzen, hatte mal.
Genau.
Sonneneinstrahlung am Morgen. Tageslicht in den ersten Stunden nach dem Aufwachen
unterstützt den natürlichen Schlaf-Wachrhythmus und hilft den Zirkadian-Rhythmus
zu stabilisieren. Das kennt man ja auch.
Morgens Sonne.
Daher ist ja eigentlich natürlich mein offenes... Das ist ja die Sonnenabgewandte
Seite. Ich kriege keinen Sonnenstrahl, ich kriege nur Tageshelligkeit rein.
Ja, neben Licht von der Sonne sind auch, die dann auf das, auf unsere,
auf unseren Auge dann halt trifft, erzeugt es halt bestimmte Hormone,
die uns dann das Signal geben, jetzt werden wir wach.
Da kommt der gute Steinzeitmensch durch.
Genau, auf jeden, ja genau. Und das ist halt sehr gefährlich mit den ganzen
digitalen Endgeräten, die halt dieses Blaulicht halt raus, also ausstrahlen.
Das ist etwas, was uns, was unserem Körper immer wieder signalisiert.
Das ist egal, meine Brille und Blaufilder.
Ja, meine auch. Hat zwar was gekostet, aber ...
Also eigentlich ist es meine erste Brille, die ich jemals habe,
weil ich alt werde und mein Augenarzt gesagt hat ... Also ich war beim Augenarzt, weil ich nach ...
acht Stunden arbeiten, eine Nachtschicht morgens nicht mehr gescheit sehen.
Dann bin ich zum Auge und habe da Probleme. Und er sagt nur, sie werden einfach alt.
Oh mein Gott.
Das war so, ah, Messer in den Rücken. Deswegen, also meine Augen sind dann halt
einfach, sind dann halt, können die, ermüdet.
Deswegen habe ich jetzt eine Brille, die ich theoretisch immer tragen kann,
aber natürlich bin ich ja eitel.
Nee, ich hasse es einfach, Brille zu tragen. Ich finde, man stoßt ständig irgendwo
an. Aber bestimmt, weil ich es einfach nicht gewohnt bin. Das ist natürlich das Thema.
Meine Frau trägt ihr Leben lang Brille. Die weiß gar nicht, was ich will.
Ich hatte nie eine Brille. Ich stolpe einfach ungeschickt durch die Gegend.
Das dauert ein paar Wochen.
Ja, da müsste ich sie aber dafür tragen. Also ich trage sie im Büro.
Und beim Autofahren? Beim Autofahren nicht.
Brauchst du sie nicht?
Nö, ich sehe ja. Also ich sehe ja genug, damit ich Autofahren kann.
Okay.
Ich muss ja keine Schilder lesen oder sowas. Jedenfalls war ich dann beim Augen...
der Optiker, der macht die Brille, der Optiker, ja. Dann hat die mir vorgeschlagen,
was man alles haben kann. Und ich habe gesagt, jup, jup, jup, jup.
Klingt gut, klingt gut. Daher auch Blaufilter und.
Und, und.
Und dann hat sich meine Frau amüsiert und gesagt, das ist deine erste Brille,
oder? Die haben dich echt verarscht. Ich habe alles bekommen, was es gibt.
Also sie hatte noch so neben so Arme. Die fahren dann raus und tun sich selbst
reinigen oder so. Nein, das nicht. Aber es war übertrieben teuer für eine Brille.
Meine Frau, die ihr Leben lang Brille tragt, hat davon nichts in ihrer Brille.
Aber ich habe auch Blaulichtfilter drin und gerade im Sommer,
wenn die Sonne so heftig strahlt, habe ich manchmal, wo ich richtig merke,
im Auge, im Sehnerv, wie mir das weh tut,
dass ich manchmal auch die Augen halt abdunkeln muss, wenn ich mit Kontaktlinsen
halt mal rumfahre oder so.
Ja, und mit der Brille ist es deutlich, wo ich merke, es tut mir nicht weh und
macht mir halt keine Migräne halt.
Verstehe. Ich bräuchte eher noch eine Sonnenbrille. Aber du kannst Sonnenbrille oder Blaulicht.
Ich glaube, die beide schließen sich auch gegenseitig aus, oder?
Nee, ich habe Sonnenbrille mit Blaulicht.
Oder irgendwas schließt sich aus, was ich hatte, was dann nicht mit Blaulicht
für in der Gegend, keine Ahnung, ist auch schon wieder… Ja.
Ich hätte noch was zum Thema, wie vermeidet man das Gedankenkarussell in der Nacht?
Stichwort Mental Load, wenn man auch an sehr viele Sachen denkt,
die zu tun sind oder die...
die man gemacht werden müssten. Das war auch immer ein großes Thema bei mir,
dass ich gedacht habe, das müsste ich noch machen und das müsste ich noch machen.
Und der Tag hat oder der Arbeitstag hat zu wenig Zeit, um alle meine Ideen zu besetzen.
Da hilft es tatsächlich, sich so ein Blatt Papier zu nehmen und das alles aufzuschreiben.
Oder auch bei emotionaler Belastung. Da war auch mal in der Klinik eine Zimmergenossin,
die war schon anspruchsvoll, sagen wir es mal so.
Und da war ich ja hypomanisch drauf. Und die war halt eher depressiv und hatte… Oh.
Ganz toll.
Und die hat halt dann immer, die hat dann angefangen, du bist doch gar nicht
krank und dir geht's doch gut und so.
Oh, so Leute kann ich ja leiden.
So was halt. Und dann wurde ich so wütend und so. Und dann habe ich mir all
meinen Frust beim kreativen Schreiben runtergeschrieben und auch Schimpfwörter da benutzt.
Und das tat tatsächlich gut und auch dann mit der Ergotherapeutin anschließend besprochen.
Also wenn euch emotional etwas fertig macht oder euch emotional irgendwelche
Dinge noch triggern, belasten, ist einfach mal runterschreiben,
sich richtig auskotzen, nicht eintippen ins Handy,
das empfiehlt man nicht, sondern neurobiologisch eher, weil durch das Schreiben,
das aktive Schreiben, ganz andere Gehirnprozesse entwickelt,
also beansprucht werden oder, ja, wie sagt man das, genutzt werden,
als wenn ich einfach nur was tippe, stumpf halt.
Das ist rein physiologisch von der Körperbewegung auch was ganz anderes und das antrainierte.
Deswegen sollte man emotionale Sachen lieber runterschreiben,
nicht runtertippen und das hilft dann halt einfach mehr emotionale Prozesse
zu verarbeiten tatsächlich.
Also so To-Do-Listen aufzuschreiben, um das Ganze zu systematisieren,
dann hat man wieder so ein bisschen mehr Sicherheit und Kontrolle tatsächlich.
Das ist auch der Trick von Bullet Journal. Einfach das Gehirn freiräumen.
Weil wenn es niedergeschrieben ist, musst du nicht mehr daran denken.
Es ist ja niedergeschrieben.
Genau. Und du hast dann nicht die Sorge
oder die Angst, dass dann etwas in Vergessenheit gerät, was wichtig ist.
Sondern du gibst deinem Gehirn oder deinem Kopf das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.
Und das entspannt dann wieder unseren Sympathikus oder Parasympathikus.
Ich verwechsel die beiden immer.
Sind es zwei verschiedene Sympathische?
Ja, genau. Unsere Nervensysteme halt einfach. und regelmäßig Sport treiben.
Das ist immer nochmal ein Thema. Wir haben sehr viele schlaue Tipps für euch.
Wenn ihr Beratung braucht, meldet euch bei uns.
Wir sind natürlich auch die Negativbeispiele oft.
Vor allem, weil da steht, zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen keinen Sport
mehr treiben und ich habe immer halt von 19 bis 20
22 Uhr Badminton-Training.
Nee, gut, dann gehe ich halt um eins ins Bett. Also ich hatte meine zwei bis
drei Stunden früher immer, weil wir saßen ja dann noch ewig gemütlich dort in
der Gaststätte und haben natürlich dann koffeinhaltige Getränke getrunken.
Bis ich dann heimkam, hatte ich dann wieder keinen Schlaf, weil ich musste ja
morgens wieder raus. Es waren noch Zeiten ohne Schichtarbeit,
da war das noch alles möglich.
Meine aktiven Zeiten sind schon ein paar Jahre her.
Und schweres und spätes Essen sollte man auch nicht machen, weil ja dann der
ganze Magen-Darm-Bereich hochintensiv noch beschäftigt ist und das hilft dann nicht,
die Abbauprozesse, die während des Schlafzeits passiert oder die Reparaturprozesse,
die im Gehirn halt passieren,
ist es dann eher schädlich.
Also schädlich nicht, aber nicht gerade förderlich. Und dann dieser Grübelstuhl oder Sorgenstuhl.
Bei manchen funktioniert es, bei manchen nicht. Es wird empfohlen,
dass man sich dann irgendwo hinsitzt, sehr ungemütlich irgendwo sich hinsitzt
und sich nur dort erlaubt, auf diesem Stuhl zu grübeln.
Okay, ich verstehe, wie das funktioniert. Ich hasse diesen Stuhl.
Okay, jetzt schlafen. krasselisch.
Genau, also die bewusste Entscheidung.
So ein Stachelstuhl.
Wenn man merkt, man macht Sorgen, dass man sich das einfach damit halt verknüpft.
Dann stelle ich mir so ein Stahlstuhl ins Schlafzimmer. Da werden wir dann aber
auch in der Sexfolge drüber reden.
Ja, aber nicht ins Schlafzimmer, sondern vielleicht außerhalb des Schlafzimmers oder so.
Dass meine Frau schlafen kann, wenn ich davor, dass sie so, au,
au, sie ist auf dem Stuhl.
Ja, dass man sich dort erlaubt, um zu grübeln. Das ist der Grübelstuhl.
Das habe ich noch nie gehört. Aber okay, macht Sinn irgendwie.
Weil dann trennst du es vom Bett auch ganz klar.
Du gehst raus und sagst, okay, wenn du jetzt aufstehst, weil du nicht schlafen
kannst und grübeln musst, dann gehst du auf diesen Stuhl, der noch sau ungemütlich ist.
Kann ich mir gut vorstellen. Ich kaufe mir einen Grübelstuhl.
Was wird noch so empfohlen?
Mit Elektroschocks.
Mit Elektroschocks.
Wenn, dann müssen wir uns da reinsteigern.
Um sich selber ein bisschen zu beruhigen, sich so ein Zukunfts-Ich vorzustellen.
Ja, aber das ist doch mein Thema. Mein komplett ratierendes Gehirn in meinem Zukunfts-Ich.
Ja, zum Beispiel überlege dir, wie du vielleicht in einem halben Jahr über deine
jetzigen Sorgen und Probleme denken wirst.
Und male dir dabei aus, wie du sie wohl gelöst hast.
Das schafft so ein bisschen Distanz zu den eigenen Problemen.
Okay, das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Den Stuhl kann ich mir vorstellen, das...
Kann ich mir jetzt vorstellen. Das ist eher mein sowieso schon rotierend mit drin.
Also wenn ich mir zum Beispiel jetzt vorstelle, ich bin ja auf Jobsuche und
im halben Jahr, also da denke ich schon eher, dass ich was finden werde.
Da bin ich so ein bisschen beruhigter und mache mir nicht so viele Sorgen,
Gedanken, weil ich dann ein Gefühl von Zuversicht und Vertrauen dann in mir hochkomme.
Also jetzt, wenn ich das gerade so ein bisschen für mich ausprobiere.
Okay, mein Zukunfts-Ist ist saureich.
Wir hatten die viele Frauen. Der Chicolo ist ja der, der sich selbst verkauft.
Ja, der hat auch Frauen.
Der hat viele Frauen.
Der Frauenschwarm.
Nee, ich kann es nicht. Ich könnte mich auch nicht leiden. Mein Zukunft ist
ein Arschloch. Ich kann mich selbst nicht leiden.
Was? Wieso? Jetzt bin ich aber neugierig.
Mein Zukunft ist jetzt kein guter Mensch.
Wieso wirst du ein...
Weil ich ja dann saureich bin, dann gucke ich ja nur auf euch herab.
Ich habe letztens gelesen bei Made My Day, ich finde, dass ab kurz vor einer
Milliarde es aufhören sollte.
Das hast du gestern veröffentlicht, weil du in deinem Status gehabt hast.
Aufhören sollte, dass man noch reicher werden kann, sondern dann fließt das
ganze Geld in Bildung und Soziales.
Niemand braucht Milliardäre.
Genau, und dann kriegt derjenige ein Abzeichen dafür, dass er den Kapitalismus
gewonnen hat, im Kapitalismus gewonnen hat.
Stimmt, hattest du gestern dein WhatsApp-Status.
Die Welt macht mich schon ganz schön traurig, muss ich echt sagen.
Ich bin auch.
Also wie gesagt, ich bin gegen Milliardäre und alles, aber wenn ich einer wäre,
wäre ich ein sehr schlechter Milliardär.
Wenn ich einer wäre?
Elon Musk und ich würden zusammen durch die Häuser ziehen und ihr würdet uns
hassen wahrscheinlich. Nee, wahrscheinlich nicht.
Das kann ich mir gar nicht bei dir vorstellen.
Ich weiß es nicht.
Glaubst du, Geld würde dich so sehr verändern?
Weiß ich nicht. Ich habe ja nur Verachtung für solche Menschen übrig und sehr
aggressive Verachtung.
Aber wenn ich jetzt selbst mir vorstelle, saureich zu werden,
wahrscheinlich würde ich nicht so werden. hoffe ich.
Ich hoffe in mir, dass ich nicht so werde würde. Gleichzeitig denke ich,
was wollt ihr mir? Ich bin doch schaureich.
Geht weg, ihr einfaches Volk.
Okay, also es ist nicht das Geld, sondern die Macht des Geldes,
die dich dann so beeinflussen würde.
Es tut nur die Wahrheit raus, kläre aus mir. Nur meine Armut hält mich als guten Mensch fest.
Meinst du? Ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht, ich hoffe es nicht.
Ach Gott. Was auch noch hilft bei Grübeln und Gedankenkreisen oder diesem Teufelskreis
zu durchbrechen, ist, sich selber Stopp zu sagen.
Also wenn man merkt, dass man, der erste Schritt ist es überhaupt zu merken,
dass man in so einem Teufelkreis drin ist und wenn man das merkt,
kurz die Aktivität zu beenden und dann zu sagen Stopp und dann bewusst was anderes machen.
Das ist, glaube ich, schon sehr schwer, finde ich, das umzusetzen,
aber bewusst an angenehme Dinge zum Beispiel zu denken, letztes mit einer Freundin
Kaffee trinken gewesen zu sein, so an die schönen Dinge halt zu denken.
Und da passt vielleicht auch noch, das steht da jetzt nicht,
aber es fällt mir gerade ein, Dankbarkeitstagebuch zu schreiben.
Also vor allem abends, gerade wenn man in einer depressiven Phase halt ist,
das aufzuschreiben, wofür man einfach dankbar ist. Das kann der kleinste Scheiß sein.
Das ist ja ein Klassiker, funktioniert nicht bei mir.
Ja?
Mir fällt nichts ein, für das ich dankbar bin.
Gar nichts?
Gar nichts, noch nie.
Bist du nicht dankbar für deine Frau, die du hast?
Das fällt mir nicht ein. Also habe ich immer wieder reingeschrieben,
ich bin dankbar für meine Kinder. Das war so ein endlos Rhythmus,
das heißt, mir ist nichts eingefallen.
Okay.
Also ich kenne das mit dem, oder auch dieses positive Momente aufschreiben,
weil wenn alles scheiße ist, dann guckst du da drauf und sagst,
es ist ganz alles scheiße, guck mal, du hattest die positiven Momente.
Ja.
Das hat eher funktioniert, aber auch nicht so, dass ich das wirklich gemacht habe.
Ich habe das eine Zeit lang gemacht als WhatsApp-Nachricht. Ich habe da eine
eigene WhatsApp-Gruppe mit mir selbst, da stehen die alle drin.
Aber da habe ich schon ein Dreivierteljahr nichts mehr reingeschrieben.
Vielleicht war auch nichts positiv die letzten Dreivierteljahre.
Hallo, wir haben einen Podcast hier gestartet.
Ist auch nicht so, aber ich denke dann einfach nicht drauf. Ich habe gesagt,
ich kenne das auch mit diesem Abends aufschreiben und da fällt mir,
meine Frau hat sich immer gesagt, das machst du jetzt?
Und dann saß ich davor und mir ist nichts eingefallen. Mein Gehirn ist da sofort.
schlagartig leer. Ich gucke dieses Blatt an und denke, nö, nix.
Also ich wäre an deiner Stelle dankbar, um den Job, den du hast,
dass du so viel Kohle verdienst, dass du deine Familie... Ach,
den hasse ich doch. Ja, aber...
Also, nee.
Bist du dafür nicht dankbar?
Null.
Wenn du jetzt auf heute auf morgen arbeitslos wirst...
Ja, das wäre scheiße, aber deswegen bin ich doch nicht dankbar,
dass ich mich selbst kaputt mache in einem Job, den ich nicht leiden kann.
Das wäre ja richtig kaputt. Wäre ich noch dankbar, dass ich mich selbst kaputt
mache in einem Job, den ich nicht leiden kann? Nee.
Okay.
Ich bin dankbar vielleicht, dass ich Geld habe genug meiner Familie ein relativ
gutes Leben zu finanzieren.
Aber gleichzeitig hängt da so viel Shit hinten dran, dass es dann ne.
Okay. Also ist die Pro-Contra-Liste deutlich, die Contra-Liste ist aufgeführt.
Zumindest gleicht es sich aus.
Okay.
Daher sage ich auch, ich wäre kein guter Milliardär.
Weil Sagt er ja und reibt sich die ganze Zeit die Hände. Wie bei Mr. Burns.
Ich weiß gar nicht, was ich mit so viel Geld machen würde. Ich wäre da mega überfordert.
Dann machen wir mal eine Folge draus. das zwar nicht mit Bipolar zu tun hat, aber mit uns und Geld.
Geld.
Cash in the Dash. Unmenge.
Ach Gott. Mir war Geld ja früher immer sehr wichtig, aber jetzt wäre ich einfach
nur dankbar, wenn ich einen Job hätte, der mir irgendeinen Sinn gibt.
Hast du noch was zum Thema? Blätterst du da noch gerade?
Ähm...
Wir haben natürlich die Stunde, also es ist euch vielleicht inzwischen aufgefallen,
wenn ihr diese Folge hört. Wir haben eine Stunde angepeilt.
Wir haben sie, glaube ich, noch nie erreicht. Nie erreicht ist falsch,
wir erreichen sie immer. Wir haben sie noch nie nach einer Stunde beendet, die Aufnahme.
Ursprünglich hatte ich auch überlegt, dass ich die Folge dann einfach teile,
aber das fand ich dann auch doof. Deswegen kriegt ihr sie geballt immer.
Aber ihr könnt ja Pause klicken, wenn ihr.
Ja, genau. Wisst euch ja, dass ich ganz viel...
Ihr müsst es ertragen, dass wir so viel Redefluss haben.
Hier steht noch, zu viel Mittagsschlaf ist schlecht.
Ach, mache ich keine.
Mache ich aktuell. Also ich liege da einfach rum, aber Schlaf ist es nicht wirklich.
Weil ich bin ja nicht müde.
Ja, das erinnert mich an eine Kollegin von meiner Frau in der letzten Firma,
die gemeint hat, ja, wenn ich heimkomme, muss man sagen, allein wohnen,
keine Kinder, dann mache ich erst mal Mittagsschlaf.
Und dann, Moment, du kommst um halb sechs heim, das ist kein Mittagsschlaf.
Und dann schlafe ich so bis neun, zehn.
Das ist gar kein Mittag, du hast deinen Schlaf schon.
Und dann steht sie wieder auf und hat noch Dinge gemacht. Und dann hat sie irgendwann
ins Bett gekriegt und hat sich dann morgens gruner, dass sie nicht aus dem Bett kam.
Also meine Frau, meine Frau dann als erwachsene Frau mit Kindern,
hat ihr dann mal klar gemacht, das ist kein Mittagsschlaf, wenn du um halb sechs,
fünf Stunden ins Bett gehst. Du hast einfach schon deine Nacht durchgeschlafen.
Das stimmt, deine Nacht vorgeschlafen.
Und dann bist du aufgestanden und dann bist du wieder ins Bett,
was natürlich auch tödliche Scheiße ist. Aber das war sehr amissant,
das ist mir nicht aufgefallen.
Wenn ihr Mittagsschlaf machen wollt oder euch mal ein bisschen Energie holen wollt, 20 Minuten.
Ich wollte gerade sagen, das ist ja das Powernapping mit dem Weckersteller.
Das habe ich tatsächlich, als ich als Medienpädagogin gearbeitet habe,
öfters mal gemacht. Das war sehr erholsam.
Also Powernapping kenne ich, wenn ich heimfahre, nach einer Nachtschicht oder
so und einfach merke, nee, du wirst diese eineinhalb Stunden nicht schaffen.
Dann fahre ich raus auf eine Raststätte, stelle meinen Wecker auf 20 Minuten
und ich bin auch direkt weg.
Und das wirkt Wunder. Also ich bin dann auch, also ich schlafe da auch ganz,
ich habe da einen ganz komischen Schlaf. Das ist so ein, er fühlt sich an,
als wäre ich wachschlaf.
Kennst du das? Du liegst im Bett, du schläfst oder im Moment sitze ich im Auto
und ich fühle mich einfach an, als wäre ich wach.
Und dann werde ich wach und ich hatte dann schon, ich habe ja dann hinter dem
LKW geparkt und bin dann voller Rotz in die Eise gestiegen, voll Adrenalin gepumpt,
weil ich dachte, ich bin ja ganz in Auto gefahren, aber eigentlich habe ich
geschlafen, ich habe mein Auto abgestellt.
Ach so.
Dann war ich aber wach, dann habe ich die Fahrt heimzus geschafft.
Das glaube ich.
Voll in die Eise.
Wo du jetzt auch noch gerade Adrenalin sagst, also es wird auch empfohlen,
also was schädlich ist, in Anführungszeichen, so Horrorfilme oder Thriller halt dann zu gucken.
Alles, was Adrenalin hat, in den Körper Aber pumpt ist natürlich… Ja.
Genau. Ist alles nicht so förderlich.
Weil Adrenalin ist ja sehr kontraproduktiv, weil das sagt ja deinem Körper,
jetzt müssen wir fliehen.
Ja.
Oder angreifen, eins von beidem. Du hast die Wahl.
Oder auch was lesen, aber etwas, was nicht zu spannend ist vielleicht.
Mein Problem ist ja, ich kann ja auch nicht aufhören. Also lese ist wie Computer,
ich kann ja dann auch nicht aufhören.
Ja, also… Ich muss mindestens das Kapitel fertig lesen. Und wenn das Kapitel
dann sehr lang ist, dann alles. Und dann ist es auch noch spannend…
Oh Gott, sie schreibt schon wieder was auf.
Das ist etwas, was mir auch auffällt, was mir enorm schwierig ist. Also Übergänge.
Manche würden es vielleicht als Disziplin bezeichnen oder halt einen Abschluss halt auch finden.
Und da habe ich jetzt heute schon ein paar Mal rausgehört, dass dir das sehr schwer fällt.
Einen Abschluss zu finden.
Ja, oder so Übergänge zu gestalten für dich. Morgens mit dem Aufstehen oder
mal abends ins Bett zu gehen.
Aber ich kann sehr gut aufstehen. Also wenn ich muss. Wenn ich raus muss,
dann klingelt mein Wecker, wenn er überhaupt klingelt.
Meistens wäre ich auch ein paar Minuten vorher wach. Dann schalte ich ihn aus,
damit er nicht klingelt, um nicht meine Frau wach zu machen.
Dann stehe ich auf, dann gehe ich ins Bad, dann gehe ich auf die Toilette,
dann gehe ich duschen, dann trinke ich meinen halben Liter Wasser mit Vitamin-C-Braustabletten.
Das ist so mein Morgenrhythmus.
Der einzige Rhythmus, den ich schaffe, ist meine Vitamin-C-Braustabletten.
Morgens am besten noch, wenn ich aufstehe mit meiner kleinen Tochter.
die sitzt dann auf einem Schoß und trinkt mit mir meinen halben Liter Wasser.
Du sagst immer, Papa, ich darf mit trinken. Jawohl, du darfst mit trinken.
Wir haben ein gemeinsames Ritual.
Also ein Morgenritual hast du.
Das ist das Einzige, das ich schaffe. Und dann setze ich mich ins Auto, fahre zur Arbeit.
Also aufstehen, aber nur, weil ich halt dann raus muss, weil ich weiß, ja, du musst zur Arbeit.
Wiederum, wenn ich nicht raus muss, ist es natürlich so, oh Gott,
ich bleibe einfach liegen.
Dann komme ich dann aus dem Bett raus, weil ich habe zwar was vor,
aber das kann ich auch übermorgen machen.
Ja, genau, das meine ich, diese Aufschieberitis.
Also ich unterscheide halt ganz klar Dinge, die ich machen muss und Dinge,
die ich irgendwann machen muss, aber nicht unbedingt heute.
Also wenn ich jetzt aufstehe und das mache, heute hat mein Termin,
dann stehe ich auf, weil wir haben einen Termin.
Hätte ich jetzt keinen Termin gehabt, dann hätte ich vielleicht, keine Ahnung.
Ja.
Dann hätte ich vielleicht auch mein Handy rausgezogen und hätte ein bisschen
gedattelt und wäre liegen geblieben und wäre dann wieder eingeschlafen irgendwann
mit dem Handy neben mir oder so.
Okay.
Aber wie gesagt, das unterscheidet sich wirklich danach, muss ich was machen
oder muss ich nichts machen.
Okay, dann habe ich es vielleicht missverstanden. Aber so Übergänge an sich fallen mir sehr schwer.
Es ist mir aufgefallen, sobald wir einen Podcast beenden wollen,
will ich ihn gar nicht beenden.
Ja, das habe ich als erstes gerade gedacht mit Übergängen. Die Josy verabschiedet
sich noch eine halbe Stunde.
Ja, also so Abschiede oder Übergänge, das Loslassen, das fällt mir sehr schwer.
Das ist tatsächlich auch Triggerpunkt bei mir und Veränderungen sind auch.
Josy, ein Mikrofon, wo sie dauernd durchgehend auf Sendung ist.
Durchgehend auf Sendung. Das wäre witzig, würde mein ganzes Leben kommentieren.
Jetzt liegst du schon wieder auf der Couch und tust einfach gar nichts,
aber es ist geil, weil es ist gemütlich.
und dann liegst du einfach rum und alle anderen in deinem Leben haben unglaublich
viel Stress und du chillst dir dein Leben ab.
Also eigentlich wäre die Josie eine Streamerin für Twitch, die sich real life
streams. Stehst du heute noch auf? Ich weiß es nicht.
Steh endlich auf deinem Bett aus. Wir wollen sehen, was du tust.
Ja, ich werde heute gar nichts tun. Das wird langweilig werden.
Aber ihr seid live dabei. Ihr kennt ja Leute, die sich streamen beim Schlaf oder so.
Ich hatte tatsächlich auch Schlaftabletten, als ich einmal in der Klinik war,
das war noch vor dem Quetiapid, als ich das allererste Mal in der Klinik war
mit einer sehr heftigen, depressiven Phase, die auch abhängig machen.
Ah, sehr gut.
Und dann haben sie nach vier Wochen gemerkt, oh, das müssten wir mal langsam absetzen.
Ich weiß leider nicht mehr, wie es heißt, das mit, es war auf jeden Fall abhängig machend.
Hat aber gewirkt?
Es hat gewirkt.
So ein richtiger Ausknocker dann, oder was?
Richtig Ausknocken. Also ich habe es meistens schon um 21 Uhr gekriegt bei einer
Pflegerin, die immer gesagt hat, oh, ja, ist wieder ganz schlimm.
Ja, ja, ist wieder ganz schlimm. Ich hätte gerne die Tablette.
Bei einer anderen Pflegerin habe ich sie erst viel später kriegen dürfen,
weil es war 21 Uhr einfach viel zu früh.
Ja, da bist du viel zu früh wach. Genau, da war ich schon um 5 halt wach.
Da habe ich halt gemerkt, wie mein Gehirn dann rattert.
Aber die Entzugserscheinungen waren nicht schlecht.
Nicht schön, schön.
Also das habe ich dann schon im ganzen Körper gemerkt, wie es in den Knochen halt zieht.
Also das war schon nicht so geil. Aber es war trotzdem gut, um mich zu stabilisieren tatsächlich.
Naja gut, wenn es sich ausknockt.
Weil in der ersten depressiven Phase, das war mit dem Schlaf furchtbar.
Also ich bin ja nachts stiften gegangen, heimlich, während mein Mann ins Bett
gegangen ist, habe ich gewartet, bis er eingeschlafen ist, um dann aufzustehen
und dann runter zu gehen und dann, ich meine, so Zitgedanken halt hinzugehen.
Also das war nicht so eine schöne Zeit. Ja, aber jetzt habe ich ja keine,
also manchmal tauchen so ein paar Gedanken auf, aber es ist nicht so,
es ist kein Leidensdruck da groß.
Bist du so halb, bist du auch nicht bei 0, aber du bist auch nicht bei minus 6, 7 oder so.
Nee.
Das merkt man natürlich dann schon.
Ja, auf jeden Fall. Gut.
Man sollte auch nicht zu viel schlafen. Nicht mehr als neun Stunden.
Aber das mit den Quetiapinen, manchmal schlafe ich tatsächlich zehn bis vierzehn Stunden.
Das war auch der Grund, warum ich angefangen habe, das Quetiapine langsam zu
reduzieren und habe mich dann selber selbst verschuldet in einer Manie katapultiert.
Also ich könnte mir aber irgendwas, was mich direkt ausknockt für acht Stunden, das finde ich cool.
Aber ich möchte ja auch nicht irgendwelche Medikamente nehmen,
das ist ja mein Problem. Ich habe ja eine grundsätzliche Abneigung gegen Medizin.
Das sind wir wieder bei meinem zwei gespaltenen Verhältnis zu allem.
Aber irgendwas, was mich direkt angucke, ausknocke, das aber nicht auf meine
Leber oder was auch immer schlägt und danach acht Stunden werde ich wach,
bin ausgeschlaft und voller Energie.
Wenn ihr sowas habt.
Gerne auch illegal.
Das fände ich cool. Aber wie gesagt, es soll nicht von einem Arzt kommen und
nicht verschreibungspflichtig sein.
Okay.
Und kein Medikament sein. Aber wenn es...
Irgendeine Droge.
Die mich aber auch nicht abhängig macht. Außer, dass ich dann gern schlafen mit. Keine Ahnung.
Also das Quedapin macht nicht abhängig, nur so zur Info.
Aber schlägt es auf die Niere, Leber, irgendwas?
Also es wird in der Leber verarbeitet.
In der Leber halt, ja.
Übergewicht ist halt eins der Nebenwirkungen.
Da habe ich noch gar kein Thema mit na gut ich denke das war es für heute wir
können euch noch zwei Stunden unterhalten aber ich glaube das passt ich werde
versuchen die Josie jetzt aus der Leitung zu kick langsam,
und ihr Mikrofon die Hand zu drücken für ihren Stream ansonsten ihr wisst Bescheid
wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Einwände habt wenn ihr einfach bei uns besuchen
wollt schreibt uns auf mail imaffekt,
bipolar.de, so, im-affekt-bipolar.de.
Genau.
Oder schreibt uns auf YouTube, Instagram, Facebook. Wir sind überall.
Inzwischen dürfte es auch wirklich überall sein. Nach der ersten Folge dauert
es immer ein bisschen, aber so langsam, glaube ich, tauchen wir überall auf.
Ja.
Auch Grüße an die Follower von Spotify. Haben wir auch, habe ich gesehen.
Oh, ich bin Follower.
Siehst du? Follower, ich weiß nur, ich sehe nur eine Zahl, wie viel da,
daher kann ich nicht nachverfolgen, wer da ist.
Und selbst auf YouTube haben uns Leute gehört, was mich sehr überrascht hat,
weil es ist ja dann schon anderthalb Stunde.
Und daher hat mich sehr gefreut und macht weiter, sorry. Als nächstes Kommentare,
Sterne plus was auch immer es gibt.
Abos, subscribt uns, klickt die Glocke, wenn ihr auf YouTube seid,
weil ich YouTube immer noch nicht mit Podcasts in Verbindung bringe, aber es wird mehr.
Amazon Music haben wir sogar zwei oder drei Hörer.
Ich mache das einfach immer, ich mache die einfach mit und sage,
ja klar, ihr könnt auch unseren Podcast verarbeiten, aber jetzt habe ich das
erste Mal da drauf gekriegt und selbst da war, hat die mit uns gehört.
Cool.
Finde ich sehr positiv, überrascht. Daher macht weiter sowas.
Wird immer besser von Folge zu Folge.
Meinst du?
Na klar. Wir haben nur wenn dann mal die Sexfolge kommt, Leute, dann seid mal gespannt.
Oh mein Gott. Ich bin ja eigentlich, was das angeht, ziemlich offen,
aber im Podcast das zu erzählen, mit fremden Leuten, so unter Freundinnen ist
das glaube ich schon okay.
Ich weiß nicht, da muss ich echt aufpassen.
Baby, dann machen wir.
Sollen wir direkt weitermachen?
Nein. Daher, ich sag mal, wir hören uns in zwei Wochen wieder.
Genau.
Ich hoffe, ihr habt eine wunderbare Zeit. Daher, bis dann. Ciao, ciao.
Ciao, Kakao.
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